Lückstedt l Bernd Pange ist seit 22 Jahren Bürgermeister. Der Heiligenfelder blickt auf eine lokalpolitische Vita zurück, die als Chef seines damals noch eigenständigen Heimatortes begann und die sich vor fünf Jahren mit Bildung der Altmärkischen Höhe auf dem Chefposten der neuen Großgemeinde fortsetze. Und geht es nach Prange, ist 2016 definitiv noch nicht Schluss. „Denn mir macht das Amt als Bürgermeister noch sehr viel Spaß.“ Konsequenz: Der Heiligenfelder wird sich bei der Wahl im Herbst 2016 erneut um das Amt des Gemeindechefs bewerben.

Dem Gros seiner Zuhörer machte Prange am Freitagabend in der Lückstedter Kulturscheune der Familie Hedermann dabei deutlich, dass sie durchaus ihren Anteil an seiner Entscheidung haben. Denn der Gemeindechef machte kein Geheimnis daraus, dass er die Zusammenarbeit mit dem gesamten Rat, den Feuerwehren, den Gemeindearbeitern und den beiden Kindergärten als sehr gut einordnet und das zu schätzen weiß. Als Indiz für letzteres dürfte der schon traditionell gemütliche Rahmen für die letzte Ratssitzung des Jahres gelten. Dabei arbeiteten die Kommunalpolitiker schnell eine nicht übermäßig lange Tagesordnung ab und stimmten einer neuen Friedhofs- sowie einer Friedhofsgebührensatzung für die kommunalen Anlagen zu. Ansonsten nutzte Prange die Gelegenheit, sich namens des gesamten Rates bei den Wehrleitern für das Engagement der Brandbekämpfer zu bedanken und ihre große Bedeutung für die Dörfer herauszustreichen. Dass die Wehren mittlerweile hoheitlich der Verbandsgemeinde zugeordnet sind, ändert zwar nichts am engen Austausch vor Ort. Trotzdem macht diese Anbindung Sorgen. So verwies Brandabschnittsleiter Armin Vinzelberg auf einen regelrechten „Investitionsstau“ und das Gefühl, dass die Wehren aus der Fläche in Seehausen nicht wirklich das notwendigeAugenmerk erhalten. Prange teilt diese Kritik. Dass die Wehren und ebenso die Kindergärten faktisch zentralisiert in die Obhut der Verbandsgemeinde gegeben werden mussten, habe er ohnehin nicht nachvollziehen können.

Vor Ort waren auch die Regionalbereichsbeamten Verena Schneider und Günter Fiu­kowski. Sie standen für Fragen zur Verfügung, Verena Schneider beleuchtete zudem die Aktivitäten der Beamten im Territorium der Höhe. Dabei zog sie ein Fazit, „dass uns Einwohner so übermitteln. Danach hat sich die Präsenz der Polizei in der Altmärkischen Höhe definitiv verbessert. “