Seehausen l In der ehemaligen Wohnung des Bademeisters des Seehäuser Waldbades wird schon seit einigen Wochen kräftig gewerkelt, die Mitglieder des Fördervereins packen mit an. Bis Ende des Monats sollen die Maler- und Tapezierarbeiten in den Räumen abgeschlossen sein. „Wir liegen sehr gut im Plan“, verkündete Walter Fiedler als Vorsitzender des Fördervereins bei der Jahreshauptversammlung.

Fiedler zog allgemein ein positives Fazit zu den Aktivitäten der rührigen Fördervereinsmitglieder. Allerdings bereitet das marode Becken und dessen Sanierung, die aufgrund fehlender finanzieller Mittel noch nicht in die Tat umgesetzt werden konnte, einige Kopfzerbrechen. Dagegen stimmt die Entwicklung des Ausbaus der Räume zur Ferienwohung für Radtouristen die Mitglieder optimistisch. In dieser Woche konnten die Sanitärbereiche in den Zimmern eingerichtet werden. In den nächsten Tagen werden die Fußböden eingelegt. Dann fehlt nur noch das Mobiliar, so dass so langsam das Finale der Arbeiten in Reichweite ist. Ende März/Anfang April und somit zu Ostern wollen die Hansestadt Seehausen und der Verein mit der Ferienwohnung durch sein – und dann soll sie laut Fiedler auch eingeweiht werden.

Anfragen von einigen Touristen, die im Frühjahr auf dem Elberadweg mit ihren Rädern unterwegs sind und natürlich auch Orte in Nachbarschaft des beliebtesten Fernradweges unter die Lupe nehmen wollen, und somit auch Seehausen, hätte es bereits gegeben. Aber eine Antwort konnte der Fördervereinschef den Fragestellern ob der noch nicht fertigen Wohnung nicht geben. Dennoch ist er zuversichtlich, dass sich im April die ersten Gäste in den Zimmern wohl fühlen werden. Die Unterkunft, die drei Doppelzimmer und ein weiteres Zimmer mit einer ausklappbaren Couch sowie Bäder und eine Gemeinschaftsküche beinhaltet, bietet also Platz für maximal acht Personen. Künftig ist angedacht, dass der Gaststätten-Betreiber die Wohnung in seiner Verantwortung hat und somit beispielsweise auch die Schlüssel aushändigt.

Mit den Eigenleistungen senken die Bad-Förderer die Kosten für die Hansestadt. 8000 Euro hat die Kommune für die Tätigkeiten eingestellt, hinzu kommen 45.000 Euro Fördermittel vom Programm „Land(auf)Schwung“ für die Errichtung der Wohnung.