Schwarzholz l „Das ganze Jahr war mehr oder weniger mit Vorbereitungen für das Jubiläumsfest im August geprägt. Ganz untypisch für uns begannen die Planungen und Vorbereitungen schon 2018“, blickte Feuerwehrchefin Marita Last zurück. Viele helfende Hände und Unterstützer hätten mit klar aufgeteilten Aufgaben für ein gutes Gelingen der dreitägigen Jubiläumssause gesorgt. „Ob finanziell, mit Aushilfe großer Maschinen oder in Sachen der Verpflegung – jedem Einzelnen gebührt für die Mithilfe großer Dank.“ Abseits des Jubiläums fasste Marita Last auch das Einsatzgeschehen sowie alle anderen Aktivitäten im Jahr 2019 zusammen. Im Dienstbuch waren insgesamt 46 offizielle Einträge zu verzeichnen. Darunter zählten neben den 11 Einsatzalarmierungen auch Dienstabende, Übungen und Wartungsaufgaben. Im Laufe des vergangenen Jahres bestimmten vor allem diverse Wald- und Feldbrände das Einsatzgeschehen der Schwarzholzer Kameraden, zum größten Ernstfall avancierte ein Feuer im Holzrindenlager des Arneburger Zellstoffwerkes.

Ein großes Thema stellt in Schwarzholz die Sicherung der Einsatzbereiche tagsüber dar: „Es wird schwer. Ein Problem, das alle haben. Ich bin schon froh sagen zu können, dass wir überhaupt kommen können, egal, mit wie vielen Kameraden“, so Marita Last. Und weiter: „Das Zukunftsprojekt der Risikoanalyse soll Abhilfe schaffen, wobei es da noch einige Diskussionspunkte gibt, nicht nur für unsere Wehr.“ Derzeit stehen in Schwarzholz 16 aktive Kameraden bereit, acht Senioren sind Mitglied in der Alters-und Ehrenabteilung. Sieben junge Schwarzholzer mischen in der Kinder- und Jugenfeuerwehr mit. Während der Jahreshauptversammlung konnten mit Lea Rettig und Käthe Krehl zwei neue Mitglieder in die Kinderfeuerwehr aufgenommen werden. Nach den Ehrungen und Beförderungen sowie diversen Grußworten, unter anderem von Verbandsgemeindebürgermeister René Schernikau, Arneburgs Wehrleiter Ronny Hertel und Krusemarks Carsten Meyer, ging es für die Kameraden abschließend beim gemeinsamen Essen zum gemütlichen Teil über.

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