Storbeck l Am Samstag ist auf einem Getreidefeld bei Storbeck nahe Osterburg Feuer ausgebrochen. Während Landwirt Rüdiger Kusch mit seinen Kollegen auf dem Mähdrescher die Ernte einholen will, schlagen rings herum die Flammen hoch und große Rauchwolken versperren die Sicht.  „Warum das urplötzlich anfängt mit brennen, das können wir nicht nachvollziehen", so Kusch. "Und das auch noch an zig verschiedenen Stellen, nicht nur an einem Ort." Plötzlich fange es an zu brennen, obwohl an der Stelle weder Mensch noch Mähdrescher war. 

Kaum haben die Bauern einen Brandherd besiegt, flammt es an anderer Stelle wie aus dem Nichts wieder auf. Und dies auf mehreren hundert Metern. Verzweifelt versuchen die unfreiwilligen Brandbekämpfer die Feuer mit Schippen zu ersticken. Mit allen verfügbaren Fahrzeugen werden eilig Brandschneisen über den Acker gezogen. Dabei geraten die Landmaschinen auch in gefährliche Situationen, da der Wind die Richtung des Feuers immer wieder ändert.

Sogar mit Handfeuerlöschern versuchten die Männer die Flammen zu löschen. Doch erst mit dem Eintreffen der Feuerwehr gelingt es, den Flächenbrand einzugrenzen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.