Seehausen l Zwischen der Stadt Seehausen und dem Ortsteil Behrend brennt es entlang der Eisenbahnstrecke Wittenberge- Stendal nicht nur an einer Stelle. Eine mehrere dutzend Hektar große Fläche Wald lief Gefahr, von Flammen heimgesucht zu werden. Wobei die Möglichkeit bestand, dass sich das Feuer im Kiefernhochwald schnell ausbreitet und über die alte beziehungsweise die neue B 189 springt und sich zur Altmärkischen Höhe „frisst". Eine Gefahr, die im Laufe des Tages realistischer wurde, weshalb auch die DiBuKa-Löschpanzer zum Einsatz kommen sollten. Auch von einem Löschhubschrauber war die Rede.

Der Alarm wurde gegen 10.30 Uhr ausgelöst. Bis kurz vor Mittag waren schon über 30 Feuerwehrfahrzeuge (vor allem Tanker) aus mehr als 20 Feuerwehren von Arneburg bis Wittenberge im Einsatz. DiBuKa Seehausen unterstützt die Wasserbereitstellung ebenso wie ein paar landwirtschaftliche Betriebe der Region. Eine DiBuKa-Drohne hilft der Einsatzleitung, die Löscharbeiten zu organisieren. Die Bahnstrecke ist gesperrt. Ebenso die Kreisstraße nach Seehausen.

Die vermutlich technische Ursache oder zumindest der Verursacher scheinen klar zu sein. Mehrere Zeugen hatten unabhängig von einander beobachtet, dass zwei E-Loks eines Privat-Unternehmens die Strecke mit ein paar Lehrwaggons befuhren. Kurz danach sei das Feuer östlich des Bahndamms ausgebrochen. Wie die Polizei angibt, dauern die Löscharbeiten weiter an.

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