Rossau l Der Orientierungsmarsch der Jugendwehren lockte am Sonnabend etwa 360 Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis an die Rossauer Biese. Vor Ort waren auch Landrat Carsten Wulfänger, Einheitsgemeinde-Bürgermeister Nico Schulz und Rossaus Ortschef Bernd Drong. Sie begrüßten die Wettkampfteilnehmer, bevor die ersten der 30 Mannschaften an den Start gingen, um einen fünf Kilometer langen Rundkurs mit sieben Stationen zu bewältigen. Auf der Strecke, die durch Klein Rossau und entlang der Biese führte, kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. So mussten mehrere Wettkämpfer gemeinsam per Ski eine kleine Strecke laufen. An anderen Stationen formten die Mannschaften mit Schläuchen das Wort „Schlauch“, stellten ihr Geschick beim Knüpfen von Knoten unter Beweis, kreierten aus Ausrüstungsteilen eine Figur, transportierten auf Zeit einen Ball auf einer Krankentrage und schlossen Saugelängen zu einem Kreis zusammen.

Auch abseits des Wettkampfgeschehens hatten die Organisatoren um Stadtjugendwart Thomas Pefestorff und Rossaus Feuerwehr-Vize Ralf Böllstorf Vorsorge gegen Langeweile getroffen. Auf dem Freizeitgelände konnten Beachvolleyballfelder und ein Fußballplatz bespielt werden, Technikfans bestaunten die historische Spritze der Rossauer. Zudem kümmerten sich die Feuerwehrförderer aus dem Dorf um Frühstück, Imbiss und Getränke, zum Mittag gaben die Logistiker vom Osterburger Förderverein Nudeln mit Tomatensauce aus. Alles lief so sehr am Schnürchen, dass die Sieger schon vor 13 Uhr ausgezeichnet werden konnten. Die Lückstedter heimsten beim Orientierungsmarsch die meisten Punkte freuten sich deshalb über den Siegerpokal. Als Gewinner dürfen sich aber auch die Gastgeber aus Rossau fühlen. „Ein großes Dankeschön für das, was hier auf die Beine gestellt wurde“, lobte Einheitsgemeinde-Wehrleiter Sven Engel die Organisatoren, die Rossauer Wehr sowie die Fördervereine aus Rossau und Osterburg.

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