Arneburg l Die Stadt Arneburg hat bereits eine Fläche am „Anger“ gegenüber dem dortigen Parkplatz für einen Bereich auserkoren, der sowohl dem Nachwuchs als auch der älteren Generation der Stadt zugute kommen soll. Dieses Areal erhält Spiel- und Fitnessgeräte. In diesem Jahr könnten einige der Pläne bereits in die Tat umgesetzt werden - sofern der Stadtrat es will.

Erzieherinnen finden’s toll

Die Mitglieder des Hauptausschusses der Stadt Arneburg, die am Dienstagabend im Sitzungssaal zur Beratung zusammenkamen, können sich mit der Vorplanung des beauftragten Ingenieurbüros anfreunden. Die Stadt nahm auch Kontakt mit der Arneburger Kindertagesstätte auf, die sich ebenfalls ein Bild der aktuellen Planung machen sollte. „Die Erzieherinnen schätzen die Anlage als toll ein“, sagte Bürgermeister Lothar Riedinger (CDU). Die Kinder der Einrichtung werden sicherlich zu den Hauptnutzern des neugestaltenen Bereiches zählen.

Die Kita könnte sich noch vorstellen, dass der von der Straße ausgehende Weg auf das ausgewählte Gelände befestigt wird. Allerdings möchte die Stadt einen möglichst unbefestigten, natürlichen Bereich. „Mit viel Rasenfläche“, so der Bürgermeister. Das Areal am „Anger“, auch unweit des Restaurants „Goldener Anker“ gelegen, ist in kommunaler Hand und hat eine Größe von über 2000 Quadratmetern. Und scheine wie geschaffen für die neue Spiel- und Sportoase. Jeder, der Lust an der Bewegung unter freiem Himmel hat, werde auf seine Kosten kommen.

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Schließlich sollen nicht nur Spielgeräte die jüngsten Arneburger anlocken. Wippfiguren, Sandkasten, Schaukel, Boden-trampolin, Kletter-Parcours und anderes sollen sich künftig auf der Fläche wiederfinden. Aber auch die Erwachsenen haben die Gelegenheit, sportliche Übungen an der frischen Luft zu absolvieren. Unter anderem könnten Ruderergometer und andere Fitnessgeräte wie beispielsweise Stepper angeschafft werden.

Bäume bleiben stehen

Lothar Riedinger spricht von drei Altersbereichen, die dort ihren Platz mit eigenen Geräten erhalten sollen. Die bis 3-Jährigen, die nächst ältere Gruppe bis zum Jugendalter und die Erwachsenen. Und die Jüngsten könnten sich eventuell noch in diesem Jahr dort austoben. Für das aktuelle Haushaltsjahr sind 40000 Euro eingestellt. Der zuständige Planer wird das Projekt während der nächsten Sitzung des Arneburger Stadtrates detailliert vorstellen. Auch interessierte Einwohner sind zu dem Treffen am Dienstag, 30. Juni, willkommen. Stimmt der Rat zu, könnten noch die ersten Arbeiten in diesem Jahr auf dem Areal vorgenommen werden. Spiel und Sport wird auf alle Fälle zwischen viel Grün stattfinden. Denn die dort stehenden Bäume bleiben stehen - das ist Voraussetzung.

In Arneburg existiert ein Spielbereich, der sich auf dem Innenhof der Schule befindet und öffentlich zugänglich ist. „Der wird täglich um 20 Uhr abgeschlossen“, sagt der Bürgermeister. Allerdings ist dieser Spielplatz weniger für die Jüngsten und damit für die unter 3-Jährigen geeignet.