Dobbrun l Die Dobbruner Wehr selbst hatte die Idee zu dem neuen Verein. Und rannte damit bei einigen Dobbrunern offene Türen ein, wie Sandra Matzat äußerte. Sie hob die Bedeutung der Wehr für das Dorf hervor. Das habe sich beispielsweise im Sommer 2013 gezeigt, als im Zuge des Elbehochwassers für die Dobbruner die Frage einer möglicherweise notwendigen Evakuierung im Raum stand, blickte sie zurück.

Der Verein soll die Feuerwehrarbeit unterstützen. Aber ebenso dafür sorgen, dass die Einwohner wieder mehr zusammenkommen, wünscht sich die Dobbrunerin, die zur Vorsitzenden gewählt wurde. Neben Sandra Matzat arbeiten außerdem Franziska Haßtedt, Sherlin Kyrian, Gisela Langschwager, Ortswehrleiter Ronny Meister und Frank Mollenhauer im Führungsgremium der bislang zwölf Mitglieder zählenden Förderer mit. Die warteten mit ihren Aktivitäten gar nicht ab, bis der Verein in Kürze mit dem Eintrag ins Vereinsregister ganz offiziell aus der Taufe gehoben ist. Sondern übernahmen vor wenigen Tagen bereits das Verbrennen der ausgedienten Weihnachtsbäume, das trotz eher ungemütlicher Wetterbedingungen am Dobbruner Dorfgemeinschaftshaus über die Bühne ging.

Und dann hat der Verein für dieses Jahr noch ein besonderes Projekt vor Augen. „Unsere Dobbruner Feuerwehr feiert ihr 111-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird die diesjährige Stadtmeisterschaft der Feuerwehren auch in unserem Dorf ausgetragen. In die Vorbereitung und Durchführung dieses Ereignisses werden wir uns als Förderverein selbstverständlich mit einbringen“, kündigte Sandra Matzat an.