Krumke l Die Fohlenschau ist der erste öffentliche Auftritt eines jungen Pferdes. Schauen wie diese werden von den Pferdezuchtvereinen organisiert und dienen als Standortbestimmung für den Züchter. Die jährliche Fohlenschau im Osterburger Ortsteil Krumke hat für die Züchter eine große Bedeutung. Dort wird der Nachwuchs des Pferdezuchtverbandes eingestuft, die Preisrichter bewerten die Qualität eines Tieres, schauen nicht zuletzt auf Körperbau und Farbe. Am Sonnabend hatte Eckhard Rickel aus Apenburg in der Jury den Hut auf. Gemeinsam mit Zuchtleiter Dr. Ingo Nörenberg bewertete er Gebäude und Gangart von Pferden der Rassen Shetlandpony, Haflinger, Lewitzer, Welsh und Deutsches Reit­pony. Insgesamt, so Joachim Schaper, Vorsitzender des Pony-, Kleinpferde- und Haflingerzuchtvereins „Altmark“, waren es 44 gemeldeteFohlen, die am Sonnabend in Krumke bewertet wurden. Hervorzuheben sei dabei der Stutfohlenring der Shetlandponys. „So eine gute Beteiligung hatten wir lange nicht“, machte Schaper deutlich.

Züchter aus der gesamten Altmark, aber auch aus Barby, Grabow, Bölzke oder Chörau nutzten am Sonnabend das Angebot, in Krumke ihren Nachwuchs beurteilen zu lassen. Erfreulich dabei, dass auch der Züchternachwuchs sehr gut vertreten war. Hanna Schulze (9) aus Bretsch beispielsweise machte ihre Sache hervorragend und bekam von Joachim Schaper und Hartmut Muhl einen Extra-Pokal überreicht. Mit 44 gemeldeten Fohlen war die Beteiligung besser als in den Jahren zuvor. Bedauernd nahmen die Veranstalter und Züchter dagegen zur Kenntnis, dass die Auftritte der jungen Pferde im Vergleich zu vorhergehenden Schauen von weniger Zuschauer verfolgt wurden.