Seehausen l Die Welt wird er damit nicht gleich retten, aber vielleicht ein Stück besser machen. Zum dritten Mal lädt Sven Peuker in diesem Jahr ein, um „Mit Musik und Gesang gegen Terror und Krieg“ ein Zeichen zu setzen und am Ende zu wissen, dass es noch mehr Gleichgesinnte gibt, die eine friedliche Welt wollen.

Als Termin hat der Musiklehrer auch für die neue Auflage den Sonnabend nach dem Kürbisfest gewählt. Einfach um dem Herbstspektakel, das übermorgen am Umfluter über die Bühne geht, keine Konkurrenz zu machen, aber auch, um dem ungewöhnlichen Musikprojekt genügend eigenen Raum zu bieten. Bislang ist der Plan immer aufgegangen. Und auch für den 20. Oktober hofft Peuker ab 19 Uhr wieder auf einen vollen Postplatz.

Die Zeichen dafür stehen gut. Strom für Licht und eine kleine Verstärkeranlage ist ebenso gesichert wie ein paar Verkaufsbuden der Stadt, in denen Erfrischungen, Glühwein, alkoholfreie Heißgetränke und ein Imbiss angeboten werden. Als Leiter der Oldie-Blaskapelle und des Männerchores Seehausen weiß Sven Peuker zwei wichtige Klangkörper als Verstärkung schon hinter sich. Dazu haben unter anderem der Posaunenchor der städtischen Kirchengemeinde, der gemischte Chor „ArendSEEhausen“ unter der Leitung von Kantorin Sophie-Charlotte Tetzlaff und der Frauenchor „Joseph Haydn“ Unterstützung signalisiert, freut sich Peuker.

Der Grundstein für eine ordentliche Klangkulisse scheint also gelegt zu sein. Jeder, der mit einstimmen, mitsummen, mit Laternen zur Stimmung beitragen oder einfach nur dabei sein will, ist willkommen und muss sich auch nicht anmelden. Chöre können mit dem Cheforganisator Verbindung aufnehmen.

Wer singen will, muss Lieder wie „Kleine weiße Friedenstaube, „Give Peace a Chance“, „Heal the World“, „Ein bisschen Frieden“ oder „Sag mir, wo die Blumen sind“ auch nicht auswendig können. Vor Ort gibt es Textblätter. Den wohl schwierigsten Titel „Ermutigung“ von Liedermacher Wolf Biermann singt Peuker als Solo mit der Gitarre in den Händen.

Tradition

Dass er mit der dritten Auflage des Singens für den Frieden den Grundstein für eine Tradition gelegt hat, ist Peuker klar. So lange es Spaß macht und die Resonanz groß genug ist, will er auch weitermachen. Was nicht heißt, dass sich das Projekt nicht entwickeln kann.

Wer im Vorfeld noch Kontakt mit Sven Peuker aufnehmen will, kann das unter Telefon 01525-598 88 29 oder per Mail unter der Adresse sven-peuker@web.de tun.