Gladigau l Ein wichtiger Bau für ein zukunftorientiertes Leben, so Ortsbürgermeister Matthias Müller, wurde am Donnerstag in Gladigau in Betrieb genommen. Nachdem es bereits im Mai 2013 erste Kontakte gab, galt es einige Hürden zu nehmen. Im Juli 2018 war dann endlich Baubeginn und jetzt wurde die neue Mobilfunkstation, die Gladigau und die Umgebung versorgt, in Betrieb genommen.

Das bedeutet eine bessere Versorgung auf einer Fläche von 40 Quadratkilometern für rund 3000 Haushalte. Ein großes Dankeschön ging vom Ortsbürgermeister dabei an Helmut Zeitz, Senior-Experte Mobilfunk und Umwelt für die Region Ost bei Vodafone.

Letzterer gab das Lob an seinen Vorredner zurück und betonte, dass die Gemeinde Gladigau das Vorhaben außerordentlich unterstützt habe, unter anderem einen geeigneten Standort zur Verfügung stellte. „Damit konnten wir die Versorgung im ländlichen Bereich deutlich verbessern. Aufgrund der Topografie verbesserte sich auch die Versorgung außerhalb von Gladigau in den Orten Jeetze, Klein Ballerstedt, Ballerstedt und Kleinau“, so Zeitz.

Dankesworte gab es auch von Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz, der vor allem die Eigeninitiative des Ortsbürgermeisters lobte. Was er bei diesem Vorhaben geleistet habe, das gehe weit über ein Ehrenamt hinaus. Immer wieder habe er selbst die Initiative ergriffen und nicht alles auf die Verwaltung abgewälzt.

Eine Entscheidung des Ortschaftsrates sei es gewesen, so Matthias Müller, den Standort des Turmes oberhalb des Sportplatzes zu wählen. Dort stehe er auch etwas verdeckt vom Wald. Einige Bäume mussten weichen, dafür aber werde es Ersatzpflanzungen am Einwinkler Weg geben, wo 50 Obstbäume geplant sind. Weiter werde es zu Heckenpflanzungen entlang des alten Bahndamms kommen. Im Herbst sollen die Arbeiten dazu beginnen.

Gladigau und seine Besucher werden nun mit schnellem Mobilfunk versorgt, so der Netzfunkbetreiber. Das Netz liefere den Kunden beim Handygespräch kristallklare Qualität und Breitband- Internet für unterwegs. Zuhause können sich nun auch solche Anwohner an das Internet anschließen lassen, die bislang mit langsamen oder gar nicht verfügbaren DSL-Anschlüssen auf dem digitalen Standstreifen abgehängt waren. Dank einem mobilen Router kann schnell über das Internet gesurft werden.