Arneburg (igu) l Eine neue Ausstellung steht vor der Tür: In der „Kleinsten Galerie“ im Goldenen Anker in Arneburg wird am Mittwoch, 12. Oktober, die insgesamt 225. Kunstausstellung eröffnet. Natürlich wird auch der Künstler vor Ort sein und sich über Interessenten freuen.

Die Arbeiten von Prof. Rolf Kuhrt aus Kirch Rosin bei Güstrow können bewundert werden. Der gelernte Plakatmaler, der aus Bergzow bei Genthin stammt, absolvierte zunächst die Magdeburger Fachschule für angewandte Kunst, um dann, zunächst studierend, bis zur Emeritierung 45 Jahre der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig treu zu bleiben, informiert Ausstellungs-Organisator Arne Könnecke über den Künstler, der 1936 und damit vor 80 Jahren das Licht der Welt erblickte und zahlreiche Auszeichnungen (Kunstpreis der DDR) einheimste. Schon bald ordnete er sich in die erste Reihe der bildenden Künstler der DDR ein, war sogar auf den letzten drei Kunstausstellungen in Dresden vertreten. Malerei und Grafik war und ist sein Metier, hinzugekommen ist die Bildhauerei.

Fordernd zitiert Rolf Kuhrt Goethe: „Sollen, Wollen und Können – diese Dinge gehören in aller Kunst zusammen“ und parallel dazu postuliert Fritz Cremer: „Es lohnt sich nicht eine Kunst fernab von aller Politik, denn sie besitzt nur Ungewicht und hat keine Geltung.“ Figuren der Weltliteratur und Probleme unserer Gegenwart – engagiert und ausdrucksstark sind die Holzschnitte und Radierungen wesentlicher Teil eines beeindruckenden Lebenswerkes, teilt Arne Könnecke mit, der die Besucher zum morgigen Mittwoch ab 19 Uhr einlädt.

Die Ausstellung ist außer montags von 11.30 bis 20.30 Uhr bis zum 22. November im Goldenen Anker zu sehen.