Pollitz l Alternative Bestattungsvarianten zum herkömmlichen Einzelgrab erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Immer öfter finden sich deshalb auch entsprechende Formulierungen in den Testamenten wieder.

Private Anbieter werben gern damit, dass den Angehörigen so später die Pflege des Grabes erspart bleibt. Allerdings haben sich längst auch Kommunen und Kirchen diesem Trend gewidmet und bieten auf ihren Friedhöfen Urnen-Gemeinschaftsanlagen an, wo Angehörige sozusagen auf der grünen Wiese zur letzten Ruhe gebettet werden können. Das ist in Seehausen Vor dem Mühlentor auf dem Friedhof der Kirche schon länger möglich. Aber auch die Umlandgemeinden haben auf die Wünsche ihrer Einwohner reagiert. Im vergangenen Jahr wurde auf der „Altmärkischen Höhe“ auf dem Friedhof Losse eine entsprechende Fläche hergerichtet. Nach den Gemeinschaftsanlagen in Krüden und Vielbaum hält die Gemeinde Aland seit kurzem auch in Pollitz eine Ecke des Friedhofes als Urnenanlage vor. Auch diese Fläche wurde mit Natursteinen gestaltet und bekommt einen Stein, auf dem an die Verstorbenen erinnert werden kann. Wer das nicht will, kann auch eine anonyme Beisetzung wählen.