Flessau l Seit Anfang 2018 krempeln Bauleute Hülle und Innenleben der Flessauer Schule gründlich um. Für die Neugestaltung, die neben Sanierungsarbeiten im Schulhaus auch den Anbau eines Mehrzweckgebäudes sowie die Modernisierung der benachbarten Turnhalle zum Inhalt hat, nimmt die Einheitsgemeinde rund 2,6 Millionen Euro in die Hand. Zum überwiegenden Teil stammt das Geld aus einem Fördertopf. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ist im Rahmen eines Zukunftsinvestitionsprogrammes mit rund 2,3 Millionen Euro im Boot.

Eineinhalb Jahre nach Baubeginn nähern sich die Arbeiten anscheinend allmählich dem Ende. Wie Bauamtsleiter Matthias Köberle auf Nachfrage berichtet, sei im Schulhaus die Sanierung der Gebäudehülle (Dach, Fassade) in die Tat umgesetzt. Auch hinter die beiden sogenannten Baubereiche „Haustechnik“ und „Ausbaugewerke“ (dazu zählen unter anderem Trockenbau-, Heizung-, Sanitär-, Innenputz- oder Malerarbeiten) konnten die Arbeiter einen Schlusspunkt setzen. Unterrichts- und Horträume seien auf Vordermann gebracht, im Kellergeschoss wurden zudem neue Toiletten eingerichtet.

Der für verschiedene Nutzungszwecke vorgesehene Anbau, in dem auch die Schulspeisung ihren Platz findet, ist im Rohbau fertig, zudem sind die Dach- und Fassadenarbeiten über die Bühne. Der Innenausbau ist aktuell voll im Gang, nach Einschätzung von Köberle sei die Arbeit dort etwa zur Hälfte erledigt. Noch etwas weiter, auf etwa 75 Prozent, veranschlagt der städtische Bauamtsleiter den mittlerweile verwirklichten Sanierungsstand an der Turnhalle. Die Fassade an dem Sportgebäude sei bereits komplett fertiggestellt.

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Im Schulhaus, Mehrzweck-Anbau sowie in der Turnhalle sollen sämtliche noch ausstehenden Maßnahmen bis Ende Oktober abgeschlossen werden, „so dass der Unterrichtsbetrieb als auch der Schul- und Vereinssport wieder in gewohnter Weise ablaufen können“, berichtete Matthias Köberle. Das Flessauer Schulgrundstück bleibt nach seinen Angaben aber auch noch über den Oktober hinaus eine Baustelle. Mit dieser Ankündigung deutete der Bauamtsleiter auf die Neugestaltung der Außenanlagen, die im Juli mit der Verlegung der Schmutzwasserleitungen begonnen habe und sich mit der Pflasterung des Pausenhofes, der Umgestaltung des Spielplatzes und dem Neubau von Sportanlagen fortsetzen dürfte. Alles in allem sollen sich diese Arbeiten im Außenbereich bis zum Jahresende hinziehen, aber noch 2019 ihren Abschluss finden, machte Köberle abschließend deutlich.