Hohenberg-Krusemark l „Heute ist ein guter Tag für die Verbandsgemeinde und speziell für die Gemeinde Hohenberg-Krusemark“, betonte Bereichsleiter Viktor Schellert bei seiner Rede zur Grundsteinlegung des unter Regie des DRK-Kreisverbandes „Östliche Altmark“ stehenden Neubaus in Hohenberg-Krusemark. Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte „Villa Spatzennest“ bereicherten das kleine Fest mit einigen Liedern. Ein Nachwuchs-Duo füllte zudem die bei Grundsteinlegungen traditionell im Bau versenkte Zeitkapsel. Neben gemalten Bildern und Zeitungen steckten Ben und Hedy auch einen Engel und einen gebastelten Spatzen in die aus Kupferblech stammende Kapsel.

Schellert sei stolz darauf, dass „gemeinsam dieses Projekt auf den Weg“ gebracht wurde. Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, seit 2018 Träger der Kita in Hohenberg-Krusemark, und die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck haben gemeinsame Anstrengungen unternommen. Die neue Einrichtung mache die Gemeinde und die Region attraktiver, ist sich Schellert sicher, der davon sprach, dass diese in 312 Tagen eröffnen wird – das wäre somit Anfang September 2021.

DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Latuske erwähnte im Beisein von Verbandsgemeindebürgermeister René Schernikau (parteilos), Olaf Schmidt (parteilos), stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Hohenberg-Krusemark, Architekt Florian Hallmann, Vertreter der beauftragten Firmen sowie Einwohnern, dass zwischen dem Spatenstich (Dezember 2019) und der gestrigen Grundsteinlegung „einige Zeit vergangen“ ist. Aber er versprach: Es gehe zügig voran und weiter. Latuske sagte mit Blick zurück, dass es viele Gespräche zwischen den Beteiligten bezogen auf eine Lösung für die alte Kindertagesstätte im Ort gegeben hätte. Die „Villa Spatzennest“, in der aktuell 48 Kinder betreut werden, erfülle nicht mehr die Anforderungen an eine moderne Tagesstätte. Der Kreisgeschäftsführer sei stolz, dass die Idee eines Neubaus, in dem sich später Jung und Alt wiederfinden, umgesetzt wird. „Das traut sich nicht jeder.“

Bilder

Dass der eingeschlagene Weg der richtige ist, befindet auch René Schernikau. Jung und die ältere Generation unter einem Dach sei ein beispielhaftes Projekt. „Wir brauchen frische Ideen“, lobte er das starke Engagement der Gemeinde Hohenberg-Krusemark und die Vorstellungen des Architekten. Schernikau bedankte sich auch bei den Erzieherinnen der Krusemarker Kita, „die vieles mit unterstützt haben“. Olaf Schmidt, der sich beim Bauherren mit einem Präsent bedankte, erinnerte an die im Gemeinderat diskutierten Ideen mit dem Vorschlag des Bürgermeisters Dirk Kautz, der sich als einer der ersten für einen Neubau aussprach.

Das eingeschossige und barrierefreie Gebäude besitzt eine Nutzfläche von 955 Quadratmetern, wobei der Kita-Bereich mit 645 Quadratmetern ein wenig mehr als doppelt so groß ist wie die später von der DRK betriebenen Tagespflege (310 Quadratmeter).