Osterburg l Im Mensa-Container auf dem Schulhof zogen am Donnerstag kurz nach 16 Uhr Erxlebener Förderschüler und Gymnasiasten die Blicke auf sich. Mit Sequenzen, die darstellendes Spiel mal mit Schweigen, mal mit improvisierten Wortfolgen verknüpften und die sich mit dem Warten beschäftigten. „Es gibt kein klassisches Theaterstück, wir entwickeln hier etwas“, sagte Lehrerin Michaela Steinke, die die Koproduktion von Förderschule und Gymnasium gemeinsam mit der Sozialpädagogin Steffi Wecke betreut und nach den Sommerferien fortsetzen möchte. Ihr Wunsch: „Wir wollen zu den altmärkischen Jugendtheatertagen“.

Das Schauspiel – nur eins von rund 40 Projekten, mit denen sich Schüler seit Wochenbeginn beschäftigten. So schraubten Gymnasiasten an originalen DDR-Mopeds, renovierten Schulräume, probten in der Schulband. Oder trainierten in Krumke das Voltigieren. Die Ergebnisse der Projekte wurden während des gut besuchten und bis in den frühen Abend andauernden Hoffestes vorgestellt.

Eine Handvoll Stunden später kehrte am Freitag kurz noch einmal Leben auf das Schulgelände zurück. Die Zeugnisse wurden ausgegeben, dann war das Unrerrichtsjahr endgültig Geschichte.

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