Werben l Gleich 13 aus dem Fischerstecher und den beiden Zillenfahrern bestehende Mannschaften wollten dabeisein. Ein Rekord! Die Teilnehmer wurden gefeiert. Selbst ein Einmarsch mit selbstgewählter Musik fehlte nicht. Die „Zillertaler Schürzenjäger“ mit Renè Zimzik, Michael Zickerick und Stephan Dickehut gewannen das Spektakel.

Bevor die Erwachsenen in ihren teils originellen Kostümen am Sonnabend im Gewässer des Buhnenhakens Stärke und Geschicklichkeit demonstrierten, zeigte der Nachwuchs, dass er sich schon recht schnell mit dem Kanu fortbewegen kann. Am Ende machten Rudolf Mock und Jannik Zimzik das Rennen. Aber auch die anderen Mädchen und Jungen bekamen den Applaus der Zuschauer. Von den vor der Sonne geschützten Bänken etwas oberhalb des Gewässers verfolgten die Gäste anschließend gespannt das Fischerstechen, das zum dritten Mal bei der insgesamt vierten Auflage des Hafenfestes integriert war. Zunächst in zwei Gruppen eingeteilt und im Modus jeden gegen jeden antretend, qualifizierten sich die beiden besten Teams jeder Staffel für das Halbfinale.

Die Werbener Hafenfreunde zogen ein positives Fazit ihrer Party, bei der auch Verbandsgemeinde-Bürgermeister Eike Trumpf Gästen und Teilnehmern unterhaltsame Stunden wünschte. „Schön, dass ein alter Brauch in den Mittelpunkt des Festes gerückt wird.“ Einen weiteren Wettbewerb dieser Art gebe es in der Verbandsgemeinde nicht. Werbens stellvertretender Bürgermeister Bernd Schulze prophezeite bei seiner Begrüßung der Eisverkäuferin ein „Millionen-Geschäft“. Natürlich gab es nicht nur leckeres Eis, die Hafenfreunde sorgten für Bratwurst und kühle Getränke.