Königsmark l Halloween, einst von Irland in die USA übergeschnappt, wird auch in Deutschland immer beliebter. Ein Ort, in dem das Fest schon seit Jahren gefeiert wird, ist Königsmark. Kindergartenleiterin Ute Roefe erinnerte sich am Dienstagabend, dass es einst Gastwirt Helge Reichstein war, der das Spektakel ins Leben rief. Die Gaststätte ist längst geschlossen, Halloween aber in Königsmark zur Tradition geworden. Die Kindertagesstätte übernahm die Organisation und seit einigen Jahren nun packen Mitglieder des Kultur- und Sportvereins Altgemeinde Königsmark (KSAK) diese Aktion mit in ihr Jahresprogramm. Natürlich in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, so der Vorsitzende Andreas Schulz.

Während Ute Roefe kleine und auch große Geister an der Kita begrüßte, waren Andreas Schulz und seine Helfer dabei das Feuerwehrgerätehaus herzurichten. Traditionell in zwei Gruppen wurde auf die Strecke gegangen. Die Kleinen mit ihren Eltern gingen von Haus zu Haus, um ihr „Süßes oder Saures“ loszuwerden. An den meisten Häusern wurden sie schon erwartet und so war, wie auch in den vergangenen Jahren, der mitgeführte Bollerwagen wieder schwer mit Süßigkeiten beladen.

Die zweite, etwas größere Gruppe sollte den Weg durch den dunklen Wald wählen. Einige schaurige Überraschungen waren zwischen Bäumen und Sträuchern vorbereitet, auf den Schrecken folgte aber auch schnell wieder Gelächter. Alle trafen sie sich dann wieder am Gerätehaus und dort wurden die gesammelten Einnahmen auch gerecht geteilt. Bratwurst und Steaks vom heißen Grill und für alle die passenden Getränke waren dort reichlich vorhanden. Frauen und Männer aus dem Ort kamen dazu und schnell wurde die Halloweenfeier zu einem kleinen Dorffest.

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Gleichzeitig gab der KSAK-Vorsitzende bekannt, dass es noch eine Veranstaltung in diesem Jahr geben werde. Am Sonnabend, 15. Dezember, wird zum Adventsmarkt eingeladen. Dazu wird sich im Obstgarten an der Kirche getroffen. 14.30 Uhr geht es mit einer Andacht in der Kirche los, anschließend geht es draußen weiter. Der Verein wird grillen und Getränke anbieten, eine Schulklasse aus Stendal will sich zum Fest einbringen und auch die „Flotten Maschen“ werden wieder einiges anbieten. Nach längerer Pause wurde der Adventsmarkt vom Verein vor zwei Jahren wieder ins Leben gerufen. Sehr gut wurde er bei den ersten beiden Veranstaltungen angenommen.