Walsleben l Rund 40 Feuerwehrleute rückten am Dienstagvormittag (22. Mai) aus, um ein brennendes Einfamilienhaus auf einem Bauernhof im Altmarkdorf Walsleben zu löschen. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits Teile des Daches und die zweite Etage komplett in Brand. Flammen schlugen aus den Fenstern und Dachrinnen schmolzen. 

Wie Augenzeugen berichteten breiteten sich die Flammen innerhalb weniger Minuten auf das gesamte Gebäude aus. Nach Angaben von Lena Bornowski, Sprecherin der Feuerwehr-Einsatzleitung, war ein Innenangriff aufgrund der starken Hitzeentwicklung nicht mehr möglich. Um an den Brandherd zu gelangen, musste fast das ganze Dach heruntergenommen werden.

Keine Verletzten

Die Bewohner konnten sich noch vor der Ankunft der Rettungskräfte ins Freie retten. Das Ehepaar blieb unverletzt. Unter Einsatz einer Drehleiter wurde ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindert. Das betroffene Einfamilienhaus brannte nahezu vollständig aus.

Probleme bereitete die Löschwasserversorgung. Das Wasser musste über eine Entfernung von etwa 1000 Metern aus einem Fluss herangepumpt werden. Die Löscharbeiten werden sich voraussichtlich bis in die Abendstunden hinziehen. Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 130.000 Euro geschätzt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Osterburg, Erxleben, Walsleben, Goldbeck und Düsedau. Zur Brandursache liegen noch keine Informationen vor.