Arneburg l „Wir haben uns Gedanken gemacht und im Ergebnis ist ein Konzept entstanden“, so Carsten Sommer von der Bürgerinitiative Arneburg (BIA). Gemeinsam mit Karen Galster, Jörg Heiden und Darwin Proft stellte er kürzlich die Unterlagen für einen Spielplatz vor. Die Elbestadt möchte schon länger einen errichten, ergänzt vielleicht durch einen Platz zum Verweilen.

„Als erstes stand die Frage, wo können wir hin“, sagt Carsten Sommer. Zwei Grundstücke, die der Stadt gehören, kamen dann bei der BIA in die engere Wahl. Eines am Kindergarten und ein zweites gegenüber des Parkplatzes Am Anger. Letzterer wurde am Ende von der Initiative favorisiert, da er zentral in der Stadt liegt.

Als zweites Problem stand dann: Was soll da rauf? Die BIA setzte sich mit dem Kindergarten in Verbindung. Gemeinsam mit der Leiterin der Einrichtung, Simone Hecht, wurden die Kinder aufgefordert eine kleine Wandzeitung zu erstellen, auf der Bilder aufgeklebt wurden, auf denen die Spielgeräte zu sehen sind, die die kleinen „Elbräuber“ gerne auf ihrem Spielplatz hätten.

Anschließend musste jemand gesucht werden, der das alles zu Papier bringt. In Klietz, bei Fenn Architektur, ist die Initiative fündig geworden. Göran Fenn fertigte die benötigten Unterlagen an und so ist das Konzept erst einmal gebrauchsfähig. Auf dem Papier ist der gestaltete Platz am Anger mit den verschiedensten Spielgeräten zu sehen. Einbezogen wurden auch die Senioren der Stadt und gedanklich auch schon in Erwägung gezogen, Toiletten und eine Servicestelle mit zu errichten, wo eventuell auch eine E-Tankstelle dabei sein wird. Die Pläne sind grob fertig, die BIA wird diese nun auch dem Stadtrat übergeben, dann müsse man sehen, wie es weiter geht.