Seehausen l Der eigentliche Geburtstag der beiden Freizeitstätten liegt bereits ein paar Tage zurück. Anfang 2019 stand den Organisatoren allerdings die Sonne noch nicht hoch genug. Am Mittwoch meinte es Klärchen bei der gemeinsamen Fete in der Einrichtung an der Seehäuser Lindenstraße wiederum fast zu gut. Aber Chefgastgeberin Cornelia Feger und ihre Osterburger Kollegin Marita Brenck hatten mit fleißigen Helfern, Pavillons und Sonnensegeln für viele schattige Plätzchen und neben einem süßen oder deftigen Imbiss auch für reichlich Erfrischungen gesorgt. Und zum Waldschwimmbad sind es auch nur ein paar Meter.

Nicht nur, was die Bewirtung, sondern auch die restliche Logistik betrifft, bedankten sich die beiden Hausleiterinnen bei allen Sponsoren sowie Helfern, die die Kinder- und Jugendarbeit vor Ort im Allgemeinen und die Geburtstags- beziehungsweise nachträgliche Kindertagsfeier im Besonderen unterstützen.

Ein Dank, dem sich Gerald Bach (beim IB in Magdeburg für Bildung und Gemeinwesen zuständig) anschloss und dabei die Unterstützung der Kommunen und des Landkreises Stendal als Träger der Jugendarbeit hervorhob, die auch in Zeiten klammer Kassen zu dieser freiwilligen Aufgabe stehen. Bach betonte in dem Zusammenhang, dass der Nachwuchs in Seehausen und Osterburg nicht nur bespaßt werde, sondern dass es vielmehr um eine sinnvolle Freizeitgestaltung gehe, bei der unter anderem die Entwicklung von Teamfähigkeit, Selbstwertgefühl, Verantwortungs- und Demokratiebewusstsein, Kommunikation oder Kreativität gefördert, aber auch mal Freiräume geschaffen würden. Wobei sich die Aktivitäten nicht nur auf die beiden Häuser beschränken. „Wir sind überall, wo was los ist“, so Cornelia Feger mit Blick auf Feste und Aktionen in beiden Städten, aber auch mit Verweis auf Reisen und besondere Aktivitäten in den Ferien.

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Die Bemühungen erkannten alle Gratulanten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft an. Unter ihnen der stellvertretende Seehäuser Bürgermeister Walter Fiedler, der sich wie viele andere auch immer für die Teilhabe und das Mitspracherecht des Nachwuchses starkmacht. Der Kommunalpolitiker hatte als Geschenk ein Exemplar des derzeit heiß begehrten Heimatführers „In the Middle of Nüscht“ dabei, stellte aber fest, dass in den Freizeitstätten eigentlich das Gegenteil von Nüscht stattfindet.

Und so konnten die Kinder dann den ganzen Tag spielen, basteln, tanzen, hüpfen, bei Polizei und Feuerwehr vorbeischauen oder sich von Clownine „Huja Huch“ märchenhaft unterhalten lassen.