Seehausen l Vor 25 Jahren bezogen die ersten Bewohner das Altenpflegeheim des DRK Am Kaland in Seehausen ihre Zimmer. Drei von ihnen, Renate Becker, Hannelore Kleist und Karl Andel, genießen heute noch die Pflege und Aufmerksamkeit des Personals und wurden vor wenigen Tagen bei der Festveranstaltung zum Jubiläum des Heimes mit Präsenten bedacht. Abseits davon war es aber die Einrichtung selbst, die eine Vielzahl von Glückwünschen, Blumen und Geschenken in Empfang nehmen konnte. Pflegeheimchefin Regine Roger-Knade betonte bei der Begrüßung: „Unser Haus ist zwar 25 Jahre alt, aber wie man sieht, doch recht einladend. Dies ist vor allem auch dem Zutun unseres Trägers geschuldet, der keine Kosten und Mühen gescheut hat, uns immer wieder in den Investitionen mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Dadurch konnten wir viel investieren. Es gibt hier kaum noch etwas, was wirklich 25 Jahre alt ist.“ Dafür seien aber noch 13 Mitarbeiter tätig, die seit der ersten Stunde im Pflegeheim arbeiten. „All denen und all den anderen, ob noch im Arbeitsprozess oder schon im wohlverdienten Ruhestand, gebührt unser Dank“, sagte die Pflegeheimleiterin, die schließlich noch auf laufende Modernisierungsarbeiten hinwies. „Hier bekommt man gar nicht mit, dass in unserem Heim eine Kernsanierung stattfindet. Heute ist ausnahmsweise Arbeitsruhe- sowie Umzugstag für die Bewohner, die wieder in ihre frisch renovierten Zimmer mit neuem Bad ziehen können“, machte Roger-Knade unter Beifall deutlich.

Unter den Gästen der Feier befand sich auch Frank Latuske, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes östliche Altmark. Er lobte das jahrelange Engagement der Mitarbeiter des Heimes, wodurch sich auch eine gute Akzeptanz in der Seehäuser Bevölkerung zum Heim entwickelte. Mit viel Fachlichkeit und Fantasie werde in der Einrichtung der Alltag gestaltet, Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen fänden dort Geborgenheit. Mit dem Seehäuser Ortsverein des DRK und seiner Begegnungsstätte bestehe seit Jahren eine enge Partnerschaft, von der nicht nur die Senioren im Haus profitieren, so Latuske.

Nach diesen Grußworten eroberten die Mädchen und Jungen der Kita Lindenpark die „Bühne“. Mit ihrem Geburtstagsprogramm bis hin zu Blumen für die Gäste ernteten sie herzlichen Beifall.

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Anschließend waren Volkslieder Trumpf. Unter Leitung von Isabel Zieprich zeigte der Chor des Heimes in einem langen Potpourri seine Gesangskunst. Beifall war natürlich garantiert, genau wie bei dem Tanz mit den Rollatoren. Das Buffet wurde dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen, so dass sich alle anschließend die guten Häppchen und den Kaffee schmecken lassen konnten.