Seehausen l Am Freitag, 2. März, ist in diesem Jahr der weltweite Gebetstag der Frauen. Seinen Ursprung hatte dieser ökumenische Gebetstag vor über 130 Jahren in den USA und in Kanada. Dieser konfessions-und länderübergreifende Tag steht im Kampf der Frauen und Mädchen, dass sie in Frieden überall auf der Welt in Gerechtigkeit und Würde leben können. Damit ist dieser Tag die größte Basisbewegung auf dem Erdball.

Jedes Jahr, und das im weltweiten Wechsel, liefern Frauen die Inhalte für die Gebetsfolgen an diesem Tag, die dann auch von allen anderen Ländern übernommen werden. In diesem Jahr sind die Frauen von Surinam für die Programmgestaltung verantwortlich. Surinam war ehemals eine niederländische Kolonie und errang 1975 seine Unabhängigkeit. Dieses kleine, dünnbesiedelte Land (165 000 Quadratkilometer) besitzt nur etwa so viel Einwohner wie die Stadt Leipzig. Die vorgeschlagenen Lieder aus dem Nordosten von Südamerika waren am Donnerstagabend beim offenen Singen im Gemeinderaum der evangelischen Kirche in Seehausen integriert. Solch ein offenes Singen veranstaltete die Kantorin Sophie Charlotte Tetzlaff schon häufiger im Bereich Arendsee. Für Seehausen war das ein Novum. Alle Frauen oder Männer können an diesem Singen teilnehmen. Kirchliche Lieder und Volkslieder bilden meistens den Inhalt des einstündigen Singens.

Die Veranstaltung will sich keinesfalls als Konkurrenz zu den bestehenden Chören verstanden wissen. Freunden des Singens aus den verschiedenen Orten der Region „ArendSEEhausen“ soll damit eine Plattform geschaffen werden. Die nächsten Treffen zum offenen Singen finden am 2.März in Arendsee und in Losse und am 3.März in Sanne statt, informiert die Kantorin.