Krumke l Die Arbeit in den zurückliegenden Monaten rief die Vereinsvorsitzende Karin Maaß in Erinnerung. Nach ihren Angaben hatte sich der Verein unter anderem mit der Absicherung der weiteren Finanzierung der Sanierung des Westflügels des Kavaliershauses zu beschäftigen, es gab einen größeren Transport alter Bücher zur Entsorgung nach Seehausen, und am 16. Oktober erfolgte die Übergabe der sanierten Hundegräber im Park an den Verein, die sich inzwischen als ein weiterer Hingucker für die Parkbesucher erwiesen haben. Initiator dieser Aktion war Dr. Friedrich Schnüber, der die Finanzierung zum größten Teil aus eigener Tasche übernommen und dafür auch den Ärztestammtisch mobilisiert hatte. „Ich bin sehr froh, dass wir diese Maßnahme mit Dr. Schnüber in Angriff genommen haben“, sagte Karin Maaß, die sich gemeinsam mit mehreren Vereinsmitgliedern an den Sanierungsarbeiten beteiligte.

Erfolgreich für den Verein sei auch das Mitwirken am Nikolausmarkt gewesen, als 800 Pfannkuchen, 70 Liter Glühwein und viele Schmalzstullen verkauft wurden. „Der Erlös“, so die Vorsitzende, „geht in den Ausbau des Westflügels des Kavaliershauses.“

Zu diesem Vorhaben machte Klaus Quiat­kowski, Vorstandsmitglied (und Architekt des Vereins), einige Aussagen. So zeige die Pächterin des Parkcafés, Annegret Spillner, Interesse an der Nutzung weiterer Räume. Zwischenzeitlich habe es eine weitere Interessentin gegeben, die für einen Teil dieser Räume ein eigenes Konzept verfolgt hätte, aber kürzlich davon zurückgetreten sei. Es liefe jetzt darauf hinaus, dass Annegret Spillner nun unter anderem ihr Lokal um ein kleines Café mit bis zu 15 Plätzen und Wirtschaftsräume sowie barrierefreie Toiletten ergänzen und ihr Sortiment erweitern könne. „Dieses Konzept“, so Quiatkowski „erschien uns interessant, so dass wir uns ernsthaft damit beschäftigen. Es ist mit Frau Spillner ein Vorvertrag abgeschlossen worden.“

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Hoffnung auf Leader II

Für das Projekt erhofft sich der Verein eine Förderung aus dem Leader II-Programm, der nötige Antrag liege der Genehmigungsbehörde bereits vor. Die Gesamtkosten für den Umbau des Westflügels bezifferte Quiatkowski auf rund 130 000 Euro. Allerdings müsse der Bauantrag aktualisiert werden, das Bauordnungsamt des Landkreises habe dem Verein eine Liste mit Auflagen zugestellt.

Auch abseits des Bauprojekts haben sich die Schlossförderer einige Aktivitäten auf die Fahnen geschrieben. Für den 7. Mai ist eine Fahrradtour zum Spargelessen im Tannenkrug und Kaffeetrinken im wiedereröffneten Forsthaus Barsberge geplant. Außerdem stellen die Schlossförderer in Zusammenarbeit mit dem Dorfverein am 4. und 5. Juni das traditionelle Park- und Rhododendronfest auf die Beine..