Seehausen l Wie wichtig die Arbeit von Fördervereinen ist, wurde auch bei der Jahreshauptversammlung der organisierten Unterstützer der Seehäuser Tagesstätten "Lindenpark“ und "Klosterschulplatz“ deutlich. Für Mittwochabend hatte der Vorstand in das DRK-Mehrgenerationenhaus an der Arendseer Straße eingeladen und konnte nach einem offenbar erfolgreichem Jahr entspannt der Entlastung entgegensehen.

13 der 33 Mitglieder waren der Einladung neben Vertretern von Partnervereinen gefolgt. Die Resonanz und damit die Runde der Versammlungsteilnehmer war aber deutlich größer, was für ein Interesse an der Arbeit der Kitaförderer um ihre Vorsitzende Stefanie Haedecke spricht.

Letztere konnte in ihrem Rechenschaftsbericht auf der Haben-Seite einige Pluspunkte vermelden. Auch finanziell gesehen war es ein erfolgreiches Jahr, wovon letztlich die Mädchen und Jungen in den beiden Einrichtungen profitieren, weil der Verein Spiel- und Beschäftigungsmaterial anschaffen und Aktivitäten unterstützen kann, wo der Verbandsgemeinde Seehausen als Träger der Kinderbetreuung die finanziellen Freiräume fehlen.

Bilder

Die wohl teuerste Investition des vergangenen Jahres war mit gut 1100 Euro das Anschaffen von T-Shirts, mit denen Kinder und Erzieher bei Auftritten und anderen öffentlichkeitswirksamen Aktionen in einem einheitlichen Outfit zu sehen sind und dabei Werbung für ihre Kitas und deren Förderer machen.

Stolz erinnerte die Vorsitzende auch an die Ausbildung von drei Erzieherinnen zu Rettungsschwimmerinnen, was bei den vielen Besuchen der Knirpse im Waldbad für zusätzliche Sicherheit sorgen dürfte. Mit fast 850 Euro hat der Förderverein den Erwerb der Zertifikate unterstützt, die im Herbst des vergangenen Jahres übergeben wurden. Ebenfalls der Sicherheit diente die Präventionsarbeit im Projekt „Schutzengel“, das Eltern und Kinder gleichermaßen für den Umgang mit fremden Menschen sensibilisiert.

Und ganz wichtig im Rückblick sowie im Plan für das laufende Jahr waren und sind Arbeitseinsätze in den beiden Kitas sowie Veranstaltungen wie das Waldbad- oder das Kürbisfest, der Bratapfelmarkt, Veranstaltungen in den Kitas, um nur ein paar Beispiele zu nennen, wo sich die Vereinsmitglieder auch künftig gern weiter einbringen wollen. Sei es mit Basteleien, Kinderbelustigung, Naschereien oder – derzeit ganz beliebt – mit einem Bowlestand. Nebenbei machten die vielfältigen Aktivitäten das Jahr über deutlich, wo beziehungsweise wie die Muttis und zum Teil auch die Vatis das Geld für ihren guten Zweck neben den Mitgliedsbeiträgen oder den Spenden noch akquiriert haben. Wofür sich auch Kitaleiterin Birgit Geiseler bei den Unterstützern bedankte. Denn ehrenamtliches Engagement ist inzwischen immer wichtiger, aber längst nicht selbstverständlich.

Und so wunderte es auch nicht, dass der Vorstand ebenso einstimmig entlastet und später in Teilen neu gewählt wurde. Dass es Rotationen im Leitungsgremium gibt, ist üblich, weil die Kinder einiger Vertreter in die Schule kommen. Schön für den Verein ist es, wenn diese Muttis nur in die zweite Reihe treten, aber den Kitaförderern als Mitstreiter erhalten bleiben.