Osterburg l Schauspieler Til Schweiger (56) dreht seit Dienstag in Krumke bei Osterburg in der Altmark. Beim morgendlichen Spaziergang im Kurpark geben bereits abgestellte Requisiten vor dem Schloss Krumke den entscheidenen Hinweis für welchen Film hier aktuell die Klappe fällt: An einer Tür klebt ein Zettel, darauf steht: Projekt „Klassentreffen 2.0“. Auf dem Schloss soll vermutlich noch bis Ende der Woche gedreht werden, war vor Ort zu erfahren. Weitere Außenaufnahmen sollen auch in der Börde abgedreht werden, hieß es weiter. Wo der Schauspieler und die Film-Crew untergebracht sind, wurde nicht öffentlich gemacht. Nur so viel: in Sachsen-Anhalt.

Der Film „Klassentreffen 2.0 – Die Hochzeit“ soll im Januar 2020 ins Kino kommen, die Komödie ist die Fortsetzung des Streifens „Klassentreffen 1.0 – Die unglaubliche Reise der Silberrücken“ von Til Schweiger, der im September 2018 die deutschen Kinos eroberte. Steht nun im zweiten Teil eine Hochzeit an, würde sich das Schloss Krumke als eine offizielle Außenstelle des Standesamtes der Einheitsgemeinde Osterburg wohl bestens als Drehort anbieten. Und schenkt man der Inhaltsangabe im Internet Glauben – wird Til Schweiger sogar selbst auf Schloss Krumke heiraten. Auf Filmstarts.de heißt es: Kurz nach ihrem ersten Klassentreffen ist das Leben von Thomas (Til Schweiger), Nils (Samuel Finzi) und Andreas (Milan Peschel) nach wie vor chaotisch: Thomas will sesshaft werden und heiraten.

Krumke und besonders das Schloss sind übrigens als Drehorte nicht neu: Im Sommer 2003 boten Ort und Schloss die Hauptkulisse für „Das Bernsteinamulett“, die den Überlebenskampf einer Familien in den Nachkriegswirren schildert. Die Dreharbeiten für die zweiteilige Familiensaga mit Muriel Baumeister, Nadeshda Brennicke, Michael von Au, Merab Ninize, Nadja Tiller und Walter Giller in den Hauptrollen wurden damals in Krumke von zahlreichen Einwohnern beobachtet, im Einvernehmen mit der Filmcrew.

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