Osterburg l 1200 der insgesamt 2000 kommunalen Lichtpunkte sollen in absehbarer Zeit auf LED umgestellt sein. Der mit dieser Maßnahme verbundene Einspareffekt ist nach einer Einschätzung aus dem Osterburger Rathaus erheblich. Mit den neuen Leuchtdioden würde die Einheitsgemeinde rund 70 Prozent an Strom weniger verbrauchen.

Die Umstellung der Straßenbeleuchtung steht schon seit geraumer Zeit auf der Agenda der Einheitsgemeinde. Jetzt, nach zwischenzeitlich erfolgter Bestandsaufnahme der vorhandenen Lampen, nimmt das Unterfangen aber richtig Fahrt auf.

Die Verwaltung hat das Territorium der Einheitsgemeinde in vier Projektgebiete unterteilt. Die Ortschaften Düsedau, Erxleben und Walsleben zählen zu einer Gruppe, Ballerstedt und Flessau zur nächsten. Zur dritten Projektgruppe gehören Krevese, Rossau und Gladigau. Die Ortschaften Königsmark und Meseberg sowie die Ortsteile der Kernstadt Osterburg (Dobbrun, Krumke und Zedau) machen schließlich die vierte und damit letzte Projektgruppe aus. „In den ersten beiden Februarwochen werden wir mit diesen Projektgruppen auf vier unterschiedlichen Sitzungen beraten. Die dort besprochenen Konzepte sollen dann als Voraussetzung zur Ausschreibung dem Stadtrat zur Beschlussfassung empfohlen werden“, kündigte Bauamtsleiter Matthias Köberle an. Nimmt die LED-Umstellung auch diese Hürde, könnten im Frühjahr Ausschreibung und Auftragsvergabe für das Vorhaben erfolgen. Bei reibungslosem Verlauf der Vorbereitung geht Matthias Köberle davon aus, „dass wir die wesentlichen Arbeiten im Laufe dieses Jahres durchführen und verwirklichen können.“

Die Umstellung dürfte mancherorts auch zu direkten Auswirkungen führen. Denn die erwarteten Einsparungen versetzen die Einheitsgemeinde in die Lage, Straßenlampen die gesamte Nacht über leuchten zu lassen, sofern es von den Einwohnern gewünscht wird.