Während des Erxlebener Dorffestes traten Mannschaften aus sechs Feuerwehren an fünf Stationen gegeneinander an

Meseberger Team gewinnt Spaßwettkampf

Von Nico Maß

Brandbekämpfer aus sechs Feuerwehren trotzten während des Erxlebener Dorffestes den hochsommerlichen Temperaturen. Sie traten an insgesamt fünf Stationen zum Spaßwettkampf an. Den Sieg holte sich das Team aus Meseberg.

Erxleben l Als Ronald Schultze den Spaßwettkampf am frühen Sonnabend-Nachmittag eröffnete, nahmen Teams aus sechs Feuerwehren vor dem Erxlebener Ortswehrleiter Aufstellung. Neben den Gastgebern beteiligten sich Brandbekämpfer aus Polkau, Ballerstedt, Königsmark, Meseberg sowie der freundschaftlich mit Erxleben verbundenen Wehr aus dem niedersächsischen Wolthausen an dem Spaßwettkampf. Der wartete mit fünf Stationen auf. Zu den fast ausschließlich von Frank Mischkowski ausgetüftelten Disziplinen gehörte der Weitwurf einer nicht aufgepumpten Luftmatratze ebenso dazu wie das Aufein-anderstapeln von vier mit Beton gefüllten Eimern oder das Zusammenlegen eines aus Holzspanplatten bestehenden Puzzles.

Die Wettkampfteilnehmer mussten außerdem einen D-Schlauch mit Wasser füllen und das Nass anschließend in einen Eimer einleiten. Nicht zuletzt galt es, mehrere Schläuche auf Zeit auf- und wieder auszurollen. Mischkowski konnte sich allerdings nicht selbst überzeugen, ob seine Stationen die erhoffte Gaudi bereiteten - der Vorsitzende des Erxlebener Feuerwehr-Fördervereins war kurz zuvor in den Urlaub verreist. Letzteres dürfte im Zusammenspiel mit dem gerade begonnenen Sommerferien auch der Grund dafür gewesen sein, dass das Dorffest am Nachmittag neben den Wehren nur eine überschaubare Zahl an Besuchern auf und an das Gelände des Erxlebener Sportplatzes lockte. Die Wettkämpfe waren aber durchaus unterhaltsam und warteten auch mit Respekt einflößenden Leistungen auf. Beispielsweise schaffte es ein Polkauer Kamerad, eine zusammengerollte Luftmatratze 21 Meter weit zu schleudern. Mesebergs Brandbekämpfer erreichten in dieser Disziplin nur eine Weite von 11,60 Meter, hatten aber bei den anderen Stationen die Nase fast oder sogar ganz vorn. Die Meseberger, bei denen mit Daniela Bahlke und Susan Hohmeier auch zwei Frauen mitmischten, gewannen den Wettkampf. Polkau, Wolthausen, Ballerstedt und Erxleben (beide punktgleich) sowie Königsmark folgten auf den Plätzen.

Nach der Siegerehrung saßen Brandbekämpfer und Zuschauer gesellig beisammen, am Abend klang das Fest mit einer Beach-Party aus.