Sicherungsarbeiten an stadtteilprägendem Gebäude an der Breiten Straße haben begonnen

Monsator-Haus bekommt ein neues Dach

Von Astrid Mathis

Am Monsator-Gebäude haben die Sicherungsarbeiten begonnen. Bei den über Fördergelder finanzierten Maßnahmen stehen Giebel, Dach und Decken zuerst im Blickfeld der Handwerker.

Osterburg l Mit dem einstigen Monsator-Gebäude am nördlichen Ende der Breiten Straße profitiert bereits ein zweites Osterburger Objekt von Fördergeldern, die von Bund und Land für Notsicherungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt wurden. Vor wenigen Wochen konnten entsprechende Arbeiten am Gebäudekomplex Großer Markt 14/15 zum Abschluss gebracht werden.

Wandgestaltung ist noch offen

Nun folgt das Monsator-Haus, bei dem sich die vor Ort tätigen Handwerker zuerst um Dach, Giebel und Decken kümmern. "Wir versuchen, das Dach noch vor dem Winter drauf zu bekommen", sagte Bauamtsleiterin Antje Spillner auf Nachfrage der Volksstimme.

Trotzdem die Arbeiten angelaufen sind, gibt es noch offene Fragen. So steht aktuell nicht fest, wie die nordöstliche Giebelwand des Monsator-Gebäudes zukünftig aussehen wird. Osterburgs Ortschaftsrat spricht sich für eine grafische Gestaltung des "Blickfangs" aus. Die könnte das gesamte Quartier aufwerten, sind die Ortspolitiker überzeugt. Am Montag, 26. August, werden sie sich während ihrer Sitzung mit Gestaltungsvorschlägen des Osterburger Architekten Peter Zimmermann beschäftigen. Offen ist auch noch die zukünftige Nutzung. Die Kommune hat sich schon seit geraumer Zeit von eigenen Plänen für die Immobilie verabschiedet und will das Haus nach Abschluss der Arbeiten verkaufen. Ein möglicher Investor hatte bereits im Frühsommer sein Interesse an dem Gebäude angemeldet.