Düsedau l Mit der Komödie „Aber, aber Herr Pfarrer“ von Hans Schimmel startet das seit 2014 eigenständig bestehende Mühlentheater mit seinem Vorsitzenden Torsten Henschel erneut einen Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums.

Es ist in diesem Format die vierte Spielzeit. 2008 war bekanntlich das Laientheater als damaliger Bestandteil des Meseberger Heimat- und Mühlenvereins gegründet worden, doch das ist längst Geschichte. Die Volksstimme erlebte bei der Generalprobe am Donnerstag die erste diesjährige Attacke auf das Zwerchfell. Heute und morgen finden die ersten Vorstellungen statt (ausverkauft).

Und so beginnt das ganze Spektakel: Eigentlich sucht der obdachlose Freddi Schwarz nur eine kurzfristige Bleibe, um sich aufzuwärmen. Da kommt ihm ein im Moment vom Seelsorger verwaistes Pfarrhaus gerade recht. Da die Gelegenheit günstig erscheint, wirft er seine Wäsche in die Waschmaschine und genießt ein Wannenbad. Weil kein Bademantel greifbar ist, schlüpft Freddy in den Talar des verstorbenen Pfarrers. Damit beginnt das herzerfrischende Durcheinander, das sich von Szene zu Szene des Dreiakters steigert. Mit der Verkörperung liebenswerter Charaktere und kabarettistisch vorgetragene Machtspielchen der örtlichen Polit- und Finanzgrößen sorgen die zehn Darsteller in der 120-minütigen Spieldauer für Lachsalven im Publikum.

Mitwirkende: Ingo Schulze als Freddy Schwarz, Uwe Wienroth (Atze), Angelika Loleit (Mathilde Faust), Thomas Urbscheit (Ottfried Krümel), Renate Kleszcz (Pauline Mandel), Rositha Schwanke (Sigtrud Schäufele), Torsten Henschel (Bernhard Mauschel), Marion Cajus (Valentine Fiebich), Heike Rix (Dorothea v. Nötig) und Monika Knappe (Josefine Klingelkötter). Die Regie liegt in den Händen von Andrea Lange und Heike Peyer. Die Tontechnik hat wie immer Uwe Karnstedt übernommen.

Außerdem haben sich neun „ständige Mitarbeiter“ bereiterklärt, die Theaterleute beim Auf- und Abbau sowie bei der gastronomischen Betreuung der Gäste zu unterstützen: Ute Wienroth, Andreas und Jutta Engels, Gabi Koschollek und Jürgen Hayn, Astrid Zimmermann, Mary Henschel, Ulrich Kleszcz und Ulrich Albrecht.