Rossau l Die Rossauer können wieder auf einen beliebten Rundweg zurückgreifen, der an seiner westlichsten Stelle über die Biese führt: Die dortige Fußgängerbrücke hat nun eine Erneuerungskur hinter sich, so dass sie nach rund einjähriger Sperrung wieder genutzt werden kann. Darüber freut sich nicht nur Rossaus Ortsbürgermeister Bernd Drong. Sondern auch viele Einwohner. Schließlich mussten sie eine lange Schließung dieses 1992 aufgebauten Bauwerks in Kauf nehmen. Zuvor diente es während des Baus der Rossauer Straßenbrücke als Provisorium für Fußgänger und Radfahrer.

„Wir als Ortschaftsrat mussten handeln“, blickt Drong zurück. Die Schäden an der Brücke waren offensichtlich, das Überqueren zu gefährlich. „Wir haben der Verwaltung die Mängel angezeigt.“ Der Wunsch nach einer schnellen Reparatur konnte auch aufgrund anderer Schäden auf dem Territorium der Einheitsgemeinde, die prioritär zu behandeln waren, nicht erfolgen. Dennoch möchte sich Bernd Drong im Namen des Ortschaftsrates bei der Kommune bedanken. Die maroden Bohlen sind weg, ein neuer hölzerner Brückenbelag ist nun vorhanden. Auch das Geländer, das in auffälligem Rot erstrahlt, trägt wieder zur nötigen Sicherheit bei.

„Die Lücke ist wieder zu“, deutet der Ortsbürgermeister auf den Rundkurs hin, der wieder zur Verfügung steht. Somit können Fußgänger wieder von Klein Rossau über die sich noch hinter der Bootsstation gelegenen Brücke zu den Achterwiesen auf die andere Seite gelangen. „Von dort aus geht es wieder in Richtung Straße.“ Eine Erweiterung des Spazierganges ist zum Rossauer Freizeitgelände und weiter zur Eisenbahnbrücke möglich. Bezogen auf den dortigen Lehrpfad fragt sich der Ortschaftsrat, wann das geplante Anbringen der Anschauungstafeln und das Kennzeichnen der Bäume realisiert wird. „Das streben wir im kommenden Jahr an“, sagt Einheitsgemeinde-Bürgermeister Nico Schulz. Für das Vorhaben beabsichtigt die Kommune, Fördergelder zu akquirieren.