Hohenberg-Krusemark l Krusemarks Kita soll künftig ein besonderes Profil haben. Die kürzlich an den DRK-Kreisverband „Östliche Altmark“ übergegangene Einrichtung, für die am Straßenhauser Weg ein neues Domizil in Planung ist, soll sich als „Natur-Kindergarten“ von den umliegenden Kitas abheben. Angedacht sei, die Nachhaltigkeit bereits im Rahmen des Baus mit zu beachten. „Sie soll sich durch das ganze Projekt ziehen“, äußerte sich am Donnerstag Leiterin Katrin Eppert, die die Kinder mit ihrem Team bis dato noch im alten Gebäude alias „Villa Spatzennest“ betreut. Angedacht ist dabei auch die Haltung von Tieren, für die die Einrichtung laut Eppert auf die Unterstützung aus der Gemeinde angewiesen sei. Durch Patenschaften mit einzelnen Personen, Omas, Opas, Eltern, aber auch landwirtschaftlichen Betrieben. „Alleine würden wir das nicht schaffen.“

Gerade habe die Einrichtung zehn Kinder in die Schule entlassen, im nächsten Jahr geht nochmal ein großer Schwung. „Wir brauchen perspektivisch ein Alleinstellungsmerkmal.“ Gebaut werde laut DRK-Controller Viktor Schellert aber in jedem Fall. Das DRK sei mit der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck gerade in der finalen Entscheidungsfindung bezüglich der Frage, wie das Bauvorhaben umgesetzt wird. Geht alles gut, soll der Bau im Frühjahr beginnen, das Gebäude Mitte 2020 stehen. Perspektivisch will das DRK neben der Kita auch noch eine Tagespflege für Senioren betreiben.