Lückstedt l Die Idee ist so einfach, dass man sich fragt, warum bislang noch niemand darauf gekommen ist. Nach einem Vierteljahrhundert Oktoberfest in Lückstedt wurde bei der 26. Auflage am Wochenende zum ersten Mal nicht im Festzelt, sondern ein paar Meter weiter in der örtlichen Altmarkhalle „oazapft“.

Die Vorteile der Ein-Feld-Sporthalle liegen nicht nur für die Organisatoren um die Vorsitzende des örtlichen Kulturvereins, Helene Schwach, und Veranstalter Norman Witych auf der Hand. Die Gastgeber sind mit der Halle witterungsunabhängiger, was am zweiten Tag vor allem den älteren Semestern entgegenkommt, die vormittags am traditionellen Erntedank-Gottesdienst teilnehmen, mittags aufs Kochen verzichten oder das Unterhaltungsprogramm ansehen wollen. Für die Leute, die es trotzdem nach draußen zieht, war an beiden Tagen ein Biergarten eingerichtet, in dem es neben dem Kaffee und Kuchen in der Halle auch einen Imbiss gab und der an beiden Tagen bei weitem nicht nur von Rauchern aufgesucht wurde.

Nach der Party am Sonnabendabend beziehungsweise in der Nacht, bei der feste und flüssige Oktoberfestspezialitäten serviert wurden, hielt der Sonntag nach Andacht und „Futtern wie bei Muttern“ ein Konzert der Stendaler Roland-Musikanten sowie einen Auftritt von „Georgie & Friends“ bereit. Die Tänzer der Rochauer-Carnevals-Gemeinschaft hatten kurzfristig absagen müssen. Abschließender Höhepunkt war am Nachmittag wieder die Auslosung der Tombola. Attraktive Sachpreise und Urlaubsgutscheine hatten dafür gesorgt, dass die Lose schnell vergriffen waren.

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