Seehausen l Die Grundstücksverwaltungsgesellschaft Seehausen und deren Partner, die derzeit auf dem Gelände der alten Konservenfabrik investieren, haben mit ihrem Zeitplan nicht zu hoch gepokert. Das DRK „Östliche Altmark“ kann die neue Tagespflege und die angegliederte Sozialstation pünktlich am 1. Mai übernehmen. Es verschaffte sich die künftige Hausleiterin Mandy Duske mit ihren Kolleginnen Stefanie Elsen (stellvertretende Leiterin) und Sandy Schulz (Teamleiterin Tagespflege) einen Eindruck vom Baufortschritt.

Das heißt: Wenn die Maler und Fußbodenleger den Innenausbau beendet haben, rücken am 1. April die Küchenbauer und Mitte April die Innenausstatter mit dem Mobiliar an. Es gilt, Räume für gemeinschaftliche Aktivitäten, für Sport, für Mahlzeiten und Rückzugsorte für bis zu 16 Betreute, aber auch Büros und Lagerräume für das Personal einzurichten. Neben der Leiterin sind das zwei Pflegefachkräfte, zwei Pflegekräfte, eine Betreuungsassistentin und zwei Fahrer. Sie sichern die Betreuung in Zusammenarbeit mit den Pflege- und Krankenkassen zwischen 8 und 16 Uhr sowie bei Bedarf auch die Hin- und Rückfahrt ab, damit Angehörige mal Zeit für sich haben oder ihrem Job nachgehen können.

Einige Plätze sind schon vergeben, einige sind noch zu haben. Wenn der Transport durch die Einrichtung übernommen werden soll, dann vorzugsweise für Einwohner aus der Verbandsgemeinde Seehausen und den Mitgliedsgemeinden beziehungsweise aus Werben und den Umlanddörfern der Elbestadt. Was im Übrigen auch dem Einsatzgebiet der mobilen Pflege durch die Sozialstation entspricht, die durch 21 Fachkräfte mit 12 Autos abgesichert wird.

Nachfragen zu Tagesplätzen und allen anderen Leistungen sind beim DRK-Kreisverband in Stendal oder in der Seehäuser DRK-Begegnungsstätte ein paar Häuser weiter möglich, wo derzeit auch noch die Sozial­station integriert ist.

Doch bevor das Haus in Dienst gestellt wird, ist am Dienstag, 30. April, ein Tag der offenen Tür geplant. Vor der Aufnahme des regulären Pflegebetriebs können sich Interessenten in den Räumen oder auf dem Außengelände umsehen und von der vorteilhaften Lage des Objektes dicht am Stadtzentrum, aber trotzdem im Grünen überzeugen. Natürlich werden die Mitarbeiter über ihre Leistungen informieren und die Vorteile und Synergieeffekte erläutern, die sich neben der Tagespflege und Sozialstation in Kooperation mit der DRK-Begegnungsstätte oder dem Altenpflegeheim Am Kaland ergeben, von wo zum Beispiel das Mittagessen angeliefert wird. Die Küche des Heimes wird sicher auch Arbeit bekommen, wenn am 30. April Tür Kaffee und Kuchen oder Schnittchen und Erfrischungen gereicht werden. Die Türen der Einrichtung öffnen sich übrigens um 15 Uhr.