Rochau l Der neugebaute Funkturm in Rochau soll für mehrere Einwohner der umliegenden Orte eine Verbesserung des Handyempfangs darstellen. Erstmals wurden Rochauer und Schartauer an das mobile Breitbandnetz LTE angeschlossen. Dennoch gebe es Probleme. Direkt in Rochau sei die Qualität nicht viel besser als davor.

Mitte Februar offizielle Inbetriebnahme

„Die Hinweise der Einwohner können wir nachvollziehen. Für den Ortskern von Rochau sind im Rahmen der vollständigen Inbetriebnahme der neuen Mobilfunkstation noch weitere Arbeiten notwendig, um allen Kunden vor Ort eine gute Netzqualität bieten zu können“, sagt Volker Petendorf, Konzernsprecher von Vodafone. Das Unternehmen müsse demnach an der Station, die sich rund 100 Meter hinter dem Ortseingang von Rochau in Richtung Schartau befindet, noch einmal tätig werden. Wie Petendorf informiert, soll die Maßnahme in Kürze starten, so dass eine Verbesserung des Handyempfangs in Sicht sei. „Diese Arbeiten sollen nach aktuellem Stand am 12. Februar vollendet sein.“

"Ist ja der Sinn des Probebetriebs"

Die neue Station in Rochau müsse noch funktechnisch in das bestehende GSM-Netz und das vorhandene LTE-Netz der Region im Landkreis Stendal integriert werden. Das bedeutet: „Die Frequenzen der neuen Station müssen auf das Spektrum der umliegenden GSM-Stationen und LTE-Stationen im Landkreis abgestimmt werden. Das hat im November auf Anhieb nicht perfekt gepasst“, erklärt der Konzernsprecher und fügt hinzu: „Aber es ist ja auch die Aufgabe eines jeden Probebetriebs, genau solche Unzulänglichkeiten zu ermitteln und dann Optimierungen herbeizuführen.“ Die Arbeiten an der Frequenzabstimmung sollen nach aktuellem Plan in der sechsten Kalenderwoche vollendet sein, so dass der kommerzielle Start am 12. Februar erfolgt. Das wäre somit in knapp vier Wochen der Fall.

Das Unternehmen, das auch beim mobilen Datennetz LTE eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sicherstellen möchte, investiert rund 250 000 Euro in dieses Projekt, von dem beispielsweise auch Einwohner aus Ballerstedt, Grävenitz, Häsewig und Schorstedt profitieren sollten.

Mitarbeiter eines Unternehmens aus dem Emsland begannen im April mit dem Aufbau der Stahlkonstruktion des neuen Standortes. Der 48 Meter hohe Mast wurde anschließend mit der entsprechenden Technik ausgestattet. Im November war es dann so weit: Es erfolgte der Anschluss an das weltweite Kommunikationsnetz, damit der Sprach-und Datenverkehr, der über die neue Station geführt wird, auch transportiert werden kann.