10. Kürbisfestes: Stadtinformation prämiert 177 Kilogramm schweren Koloss / Regen kann Stimmung nicht trüben

Norbert Schwellnus übertrifft sich selbst

Dauerregen zum Seehäuser Kürbisfest - das kennen die Veranstalter schon.
Zur zehnten Auflage präsentierte sich Stadtinformationsleiterin Ingrid
Jabke mit ihrem Team deshalb trotzdem bestens aufgelegt.

Von Astrid Mathis

Seehausen l Auf dem Marktplatz der Alandstadt tummelten sich die Gäste ab Sonnabendvormittag mit Regenschirmen. Die leckere Kürbissuppe vom Jugendfreizeitzentrum Seehausen war darum auch schnell alle. Wie gut, dass es am Stand der Handballer selbstgemachte Kartoffelsuppe gab. Nüsse, Äpfel, sogar Semmelmehl aus Brötchen und Weintraubengelee bot Claudia Preuschoff feil. Für den süßen Zahn standen zudem Schoko-Pfefferminz-Likör und Eier-Vanille-Likör bereit. Gaumenfreuden hatten ebenso die Vertreter der Schulen zu bieten: Florian Biedermann und Daniel Splinter aus der 9 d des Osterburger Gymnasiums boten Kuchen und Kürbissuppe feil. Mehlspeisen und Kürbis-Apfel-Marmelade lockten an die Bude der Klasse 5a der Seehäuser Gemeinschaftsschule. Und bei den Seehäuser Gymnasiasten der Klasse 6a servierten Anita Berlin, Jasmin Müller und Tessa-Louise Brünicke Sägespänekuchen.

Imker ist schon von Anfang an dabei

Zum zehnten Mal war beim Kürbisfest übrigens Herbert Griguhn vertreten, der seit 33 Jahren den Vorsitz des Seehäuser Imkervereins inne hat und seit 63 Jahren die Imkerei pflegt. Honig, Kerzen, Groß Garzer Bärenfang (Honig mit Schnaps) und Blütenpollen ließen die Kundschaft verweilen.

Aber nicht nur Sattwerden konnten die Besucher des Seehäuser Kürbisfestes. Puppenwiegen und herbstlichen Fensterschmuck hatte das Jugendfreizeitzentrum Seehausen um Cornelia Feger mitgebracht. Am Nachbarstand funkelten die selbst gefertigten Ketten von den Osterburgern, Marita Brenck und ihrem Team des Jugendfreizeitzentrums der Biesestadt.

Für die gute Unterhaltung hatte zum einen Gabriele Kresse einen Bastelstand für Kinder aufgebaut, zum anderen begeisterte Sigrid Haut Jung und Alt in der "Schatztruhe" mit ihrer Geschichte über den Kastanienbaum, der auf der Suche nach Freunden ist und am Ende 48 Mäuse kennt.

Maler können Preise im Schuhladen abholen

Pünktlich zu Beginn der Preisverleihung um 15 Uhr spielte die Gruppe Cultus Ferox auf. Norbert Schwellnus aus Kläden/Stendal überbot sein Vorjahresexemplar und schaffte einen 177 Kilogramm schweren Kürbis heran. Zweiter wurde Mario Kullmann aus Stendal mit 79,6 Kilogramm, 3. Julian Frost aus Groß Garz mit 32 Kilo. Alle sieben Teilnehmer konnten sich einen Preis aussuchen. Die Preise des Malwettbewerbes sind im Geschäft Prima Schuh abzuholen: 0 bis 6 Jahre: 1. Leonie Becker (Krüden), 2. Madlen Kowalzick, 3. Lena Schäfer; 7 bis 12 Jahre: 1.Carlotta Schüler, 2. Alina Gentelmann, 3. Philip Parkitny.