Lückstedt l Oktoberfeste erfreuen sich inzwischen auch in der Altmark einer ständig wachsenden Beliebtheit. Volle Häuser in Rochau oder Ziegenhagen in der Vergangenheit und weitere Ankündigungen zum Wochenende zeugen von einem ständig wachsenden Angebot.

Von einer alten Tradition aber kann vor allem in Lückstedt gesprochen werden, dort war es inzwischen das 26. Oktoberfest, zu dem am vergangenen Wochenende eingeladen wurde. Der örtliche Kulturverein mit Helene Schwach an der Spitze hatte einmal mehr alle Fäden in der Hand und konnte die Besucher Freitagabend zum Auftakt dieses mal nicht im Festzelt, sondern in der örtlichen Altmarkhalle begrüßen.

Trachten

Mit Lederhose, kariertem Hemd und im flotten Dirndl kamen viele Gäste. Die Veranstalter um Norman Witych hatten darum gebeten und waren am Ende selbst erstaunt, wie viele in der gewünschten Kleidung kamen.

Bilder

In jüngere Hände wurde der Kulturverein inzwischen übergeben und damit kamen auch neue Ideen für das Fest. Dabei wurden aber auch die älteren Gäste bedacht. Bereits für 18 Uhr war der Einlass angekündigt. Und um 19 Uhr startete das 26. Oktoberfest. So wolle man denjenigen, die nicht bis in den Morgen feiern wollen, auch die Möglichkeit geben, daran teil zu nehmen, hieß es. Empfangen wurden sie in bayrischer Atmosphäre, serviert wurden Leberkäse, Krustenbraten oder Weißwürste. Dazu gab es Löwenbräu aus Bayern, die Maß allerdings doch um einiges günstiger als gerade in München.

Die Gruppe „Hashtag“ aus Thüringen wurde in diesem Jahr verpflichtet und löste nach langer Zeit „Swagger“ ab. Nachdem Speis und Trank serviert waren, dauerte es auch nicht lange, bis sich die Tanzfläche das erste Mal füllte.

Ab 21.30 Uhr öffneten sich dann Kassen und Türen für die, die ohne Essen feiern wollten. Ab 22 Uhr stand erneut „Hashtag“ auf der Bühne. Sechs junge Musiker, die gemeinsam mit DJ AST bis in den Morgen für eine tolle Stimmung sorgten.

Der Sonntag wurde dann ab 10.30 Uhr mit dem traditionellen Ernst-Dank-Gottesdienst eingeläutet. Es folgten ein musikalischer Frühschoppen, ein deftiges Mittagsmahl und das obligatorische Nachmittagsprogramm.