Party

Osterburg: Kindersommerfest zieht viele Familien in die Innenstadt

In Osterburg hat am Wochenende ein Kindersommerfest Premiere gefeiert. Mit der Resonanz konnten die Organisatoren aus dem Rathaus und der Stadtpolitik zufrieden sein.

Von Nico Maß 18.07.2021, 13:12
Bürgermeister Nico Schulz (links) und Kulturausschusschef Wolfgang Tramp (daneben) eröffneten das Fest.
Bürgermeister Nico Schulz (links) und Kulturausschusschef Wolfgang Tramp (daneben) eröffneten das Fest. Foto: Nico Maß

Osterburg - Ben brauchte nicht lange zu überlegen: „Das Karussell“ antwortete der Fünfjährige auf die Frage, was ihm von dem Trubel rund um die Stadtpassage am meisten gefiel. „Und ich habe einen Preis gewonnen“, fügte er hinzu und streckte stolz eine noch verpackte Wasserpistole in die Höhe. Den hatte er dank seiner Geschicklichkeit wenige Augenblicke zuvor an einem Holzlabyrinth eingestreicht.

Karussell und Holzspielzeug waren nur zwei Attraktionen unter vielen, die die Einheitsgemeinde für ihr erstes Kindersommerfest im Rahmen der neuen Kulturreihe „Osterburger Sommernächte“ aufgefahren hatte. Und das Angebot stieß auf die erhoffte Resonanz, konnten Bürgermeister Nico Schulz (Freie Wähler) und Kulturausschusschef Wolfgang Tramp (Die Linke) schon am Sonnabendvormittag zur Eröffnung des Festes feststellen. Denn trotz hochsommerlicher Temperaturen zog es viele Familien aus Osterburg und Umgebung in die Innenstadt.

Im Bereich vom August-Hilliges-Platz bis an die Baustelle auf dem Parkplatz Lindenstraße reihte sich eine Attraktion an die nächste. An der Wallpromenade drehte ein Karussell seine Runden, auf dem Hof des Prokas ratterten Quads über einen Rundkurs. An einem Stand der Frühförderung der Osterburger Lebenshilfe gestalteten Kinder wie Anneliese (4) fantasievolle Figuren wie ein Regenbogenpferd. Nebenan vergnügten sich Mädchen und Jungen auf einer Hüpfburg oder mit der Osterburger Hortleiterin Janett Käckenmeister an riesigen Seifenblasen. Die Osterburger Regionalbereichsbeamtin Annika Korf und ihr Arneburger Kollege Mirko Behrend öffneten die Türen eines Polizeiautos. Die Mädchen und Jungen konnten auch einen frisch abgenommenen Fingerabdruck mit nach Hause nehmen. Nur eine Handvoll Meter entfernt wartete ein Fahrzeug der Osterburger Wehr darauf, erkundet zu werden. Für Erfrischung sorgte das Zielspritzen auf Büchsen, bei dem mitunter auch Zuschauer kleine Wasserduschen abbekamen.

Ob die Aufführung des Kinderstückes „Zwei Monster“ durch das Theater der Altmark oder ein an der Nikolaikirche und damit etwas abseits vom Geschehen aufgebautes Puppentheater-Erzählzelt mit Karin Diebel: Die Kinderparty bot noch viel mehr. Daran hatten auch zahlreiche Sponsoren ihren Anteil, „wir haben viel Unterstützung aus der lokalen Wirtschaft bekommen“, erklärte Nico Schulz. Der Bürgermeister bedankte sich zudem bei Stadt-Mitarbeiterin Doreen Weingart, die die organisatorische Federführung übernommen hatte.

Kulturausschusschef Wolfgang Tramp freute sich über die große Besucherresonanz. „Dankeschön an alle Beteiligten, die sich in das Fest eingebracht haben: Unser Anliegen, den Einwohnern mal wieder eine Gelegenheit zu geben, ganz ungezwungen ,unter die Leute zu kommen’ und dabei insbesondere auch den Kindern ein paar schöne Stunden zu bereiten, ist voll aufgegangen“, resümierte er.

Unterstützt von Vati Gabor Vinzelberg spritzt Julius (2) die Blechbüchsen vom Podest.
Unterstützt von Vati Gabor Vinzelberg spritzt Julius (2) die Blechbüchsen vom Podest.
Foto: Nico Maß
Annika Korf nimmt  Greta (3) den Fingerabdruck ab. Den Zettel konnte das Mädchen als Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Annika Korf nimmt Greta (3) den Fingerabdruck ab. Den Zettel konnte das Mädchen als Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Foto: Nico Maß
Till (6) hatte seinen Spaß daran, nach den großen Seifenblasen von Janett Käckenmeister zu haschen.
Till (6) hatte seinen Spaß daran, nach den großen Seifenblasen von Janett Käckenmeister zu haschen.
Foto: Nico Maß
Ben (5) zeigte Geschick am Holzlabyrinth. Als Preis freute sich der Junge über eine Spritzpistole.
Ben (5) zeigte Geschick am Holzlabyrinth. Als Preis freute sich der Junge über eine Spritzpistole.
Foto: Nico Maß