Iden (ama) l „Ostern ist Pflicht, da bin ich Gründonnerstag immer zum Feuer in Iden“, erklärte Rita Steiner, die seit 1973 jedes Jahr aus Sachsen anreist, um zu Ostern ihre Schwester Bärbel Urbanke zu besuchen.

„Toll, dass sich die Feuerwehr so engagiert“, schwärmte die gebürtige Altmärkerin. Bei einem Grog sahen die Schwestern dem mittlerweile fünften Feuerwerk in Folge zu, das die Gemeinde sponsorte.

Bürgermeister Norbert Kuhlmann zeigte Flagge und kam bei der Gelegenheit nicht nur mit den Dorfbewohnern ins Gespräch. Rohrbecker, Behrendorfer und Sandauerholzer standen genauso beim Pommesstand der Familie Krahnert oder Bratwurst von Eric Stanowski an wie Enkelkinder aus Salzwedel, Genthin und Magdeburg. Katrin Topsch und Gaby Raschke hatten gemeinsam mit René Schild die Kinderwehr unter ihren Fittichen. Mit zehn Steppkes wurde sie am 28. Oktober vorigen Jahres gegründet, inzwischen sind es 15. Natürlich führten die Feuerwehrkinder stolz den Fackel-umzug an, der an der Turnhalle gestartet war und über die Gartenstraße zum Sportplatz marschierte.

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Feuerschale und zwei Schwedenfeuer halfen mit, die Gäste warm zu halten. Diese sind allerdings ein großes Feuer gewohnt und bemerkten auch, dass sie sich das wieder wünschen. Dazu gehört zum Beispiel der Idener Erhard Schulze: „Unser Traditionsfeuer soll so sein wie immer. Ich bin nicht der einzige, der das so sieht und nicht in Ordnung findet, dass wegen einer Person mit der Tradition gebrochen wird.“

Zumindest der Zuspruch war unverändert gut trotz Regenschauern um Iden herum. Wehrleiter Dirk Raschke achtete mit 12 Kameraden auf den geregelten Ablauf und machte Werbung für die Feuerwehr.