Osterburg l Rund 20 tatkräftige Helfer trafen sich im vergangenen Jahr erstmals zum großen Reinemachen rund um den Seggewiesenwall. Nun rufen Anette Bütow und Fabian Rieger, Initiatoren der Aktion, erneut engagierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Müllsammelaktion auf: am Sonnabend, 3. März, in der Zeit von 9 bis 11.30 Uhr soll es den Verunreinigungen in folgenden Bereichen an den Kragen gehen: Seggewiesenwall, Alter Düsedauer Weg, Fabrikstraße, Ernst-Thälmann-Straße, Erzberger Straße, Mühlenstraße, Bahnhofstraße und Bahnhofsallee. Hintergrund: immer mehr Müll sammelt sich in Osterburgs Straßen und Grünanlagen an – sehr zum Ärger vieler Bürger und noch mehr zum Schaden von Tieren und Pflanzen. Wer nicht mehr nurkopfschüttelnd an den „Müllecken“ vorbeigehen möchte, ist herzlich eingeladen, mitzuhelfen.

Treffpunkt sind die Glascontainer am Alten Düsedauer Weg (kurz hinter den Bahnschienen). Ausrüstung (Müllsäcke, Eimer oder Schubkarren) und entsprechende Bekleidung sind mitzubringen.

Für den Abtransport des Mülls steht ein entsprechendes Fahrzeug zur Verfügung. Es wäre schön, wenn noch jemand ein weiteres Fahrzeug mit Anhänger beisteuern könnte. Der Auftakt der privaten Initiative im vergangenen Jahr ist für Bürgermeister Nico Schulz „ein starker Beweis für eine funktionierende Gemeinschaft, für die ich mich bei den Initiatoren und den Teilnehmern herzlich bedanke.“ Einsätze wie diese verdienen größte Anerkennung und Unterstützung. So wird die Stadt Osterburg wieder die Entsorgungskosten übernehmen.

Damit die Organisatoren ungefähr abschätzen können, wie viele fleißige Helfer dabei sein werden, bitten sie um Anmeldung unter Tel.: 03937/ 89530 (in der Bibliothek). Spontanentschlossene sind aber natürlich ebenso willkommen.

Bei sehr schlechtem Wetter (z. B. anhaltender Starkregen oder Sturm) wird die Aktion um eine Woche auf den 10. März verlegt. Übrigens: Die Organisatoren würden sich freuen, wenn das Beispiel Schule macht und sich auch in anderen Teilen der Stadt Engagierte finden, um ein Zeichen gegen die Vermüllung von Stadt und Natur zu setzen.