Osterburg l Mit seiner Initiative, die frühere Radrenn-Tradition der Biesestadt neu zu beleben, hat Osterburgs Bürgermeister Nico Schulz beim Radsport-Landesverband offene Türen eingerannt. Letzterer setzt sich für das alte, neue Sportereignis sogar auf den Regiestuhl und schreibt die Premiere am 16. September als zertifiziertes Rennen aus. Auch die Strecke steht bereits fest. Die Startklappe fällt auf dem Parkplatz der Osterburger Sekundarschule „Karl Marx“ an der Ballerstedter Straße. Die Teilnehmer werden dann über die Melkerstraße und einem Teilstück der Breiten Straße über die Bismarker Straße zurück auf die Ballerstedter Straße geschickt.

Davor gibt es ein Comeback der „Kleinen Friedensfahrt“, die zu DDR-Zeiten über viele Jahre hinweg im Osterburger Altneubaugebiet veranstaltet wurde. Zur neuen „Friedensfahrt“ sollen sich Kinder aus beiden Grundschulen der Einheitsgemeinde sowie Anne-Frank-Schüler in den Fahrradsattel schwingen, wünscht sich der Bürgermeister.

Wie Nico Schulz während der jüngsten Stadtratssitzung ankündigte, muss die Einheitsgemeinde für den neuen Sport-Höhepunkt nicht in den eigenen Geldbeutel greifen. „Auf uns kommen keine Kosten zu“, betonte der Bürgermeister. Nach seinen Angaben will der Landesverband die Rennpremiere selbst und über Start- sowie Sponsorengelder finanzieren.