Werben l Der einstige Zustand der Mitte der 70er Jahre errichteten Sporthalle des Elbstädtchens hat sich im Sommer gewandelt. Unter anderem sorgen eine bessere und sparsamere Beleuchtung sowie neue Fenster für eine eindeutige Aufwertung der Einrichtung.

Bernd Schulze, Vorsitzender des Sportvereins Rot-Weiß und Bürgermeister der Kommune, weiß, dass die Sanierungsarbeiten dringend notwendig gewesen sind. Schließlich fanden in den vergangenen 41 Jahren kaun Investitionen statt. „Der Stand war von 1977.“ Der Sportverein unterstützte das Vorhaben der energetischen Sanierung sogar mit aus eigener Tasche und stemmt den Eigenanteil der 110 000 Euro teuren Maßnahme. 10 000 Euro trägt somit der SV Rot-Weiß. Die anderen Mittel stammen aus einem EU-Förderprogramm, das auf Sportstätten mit überwiegend nichtschulischer Nutzung zielt. Die Mitglieder können nach der Pause wieder fleißig trainieren. Am Montag trommelte der Vereinschef eine aus 30 Frauen und Männern bestehende Mannschaft für die Grundreinigung nach den Arbeiten zusammen. Und einen Tag später herrschte schon wieder Trainingsbetrieb.

Am kommenden Montag ist die letzte Abnahme (Elektro). Für Dienstag, 25. September (13 Uhr), lädt der Bürgermeister und Vereinsvorsitzende an und in die Halle. Dann möchte er den beteiligten Firmen danke sagen, auch die Sportler der Stadt sind zu diesem Fest natürlich eingeladen. Nicht nur die Rot-Weißen profitieren von der Sanierung, auch die Kommune kann als Hausherrin bei den Unterhaltungskosten Einspareffekte und damit weniger Gelder einplanen. Die begründen sich auf auf die Umstellung auf LED-Leuchtmittel, den Einbau neuer Fenster und der angebrachten Außendämmung auf die Gebäudefassade.

Ein wichtiger Part der Sanierung zielte auch auf die Heizung hin. Der Nachtspeicherofen war alles andere als effektiv, die Umstellung auf Gas ist erfolgt. Ein Großteil der 184 Mitglieder des Sportvereins Rot-Weiß (außer die Kegler) nutzt die Stätte. Handball haben sich Mädchen und Frauen aus dem Ort und der Umgebung verschrieben, dazu kommen die Nachwuchsfußballer und die Tischtennisakteure. Weiterhin die Volleyballer, die Gymnastik- und die Aerobicdamen sowie die Bummisportgruppe. Sechsmal in der Woche ist die nun teilsanierte Einrichtung belegt. Selbst bei Vereinen aus der Umgebung ist die Halle beliebt: So sind die Handballer der Sportgemeinschaft Seehausen ab und an zu Trainingszwecken in Werben. „Bei der jüngsten Anfrage konnten wir leider nicht helfen, weil unsere Halle geschlossen war. Ansonsten sind die Seehäuser bei uns stets willkommen.“