Krüden l Nicht nur die Farbe des Domizils der „Waldwichtel“ hat sich von einem Grauton in einen freundlichen creme-gelbfarbenen Ton gewandelt. Das Krüdener Gebäude schmückt sich nach den Sanierungsarbeiten auch mit einem neuen Dach. Die im Juni 2018 begonnenen Arbeiten an der Krüdener Kindertagesstätte sind beendet worden. Insgesamt wurden rund 80.000 Euro in die Stätte, in der aktuell über 30 Mädchen und Jungen betreut werden, investiert.

Die beauftragten regionalen Firmen widmeten sich wie erwähnt der Fassade, die neben dem Anstrich auch eine Sockeldämmung „verpasst“ bekommen hat. Zu dem Maßnahmepaket zählte ebenso der Einbau einer neuen Heizungstherme. Die Verbandsgemeinde als Träger der Einrichtungen zog Mittel aus dem Förderprogramm „Stark V“ an Land und brachte damit nicht nur die „Waldwichtel“ auf Vordermann. Auch die Kita „Schwalbennest“ in Groß Garz konnte Sanierungsende vermelden.

Rund 100.000 Euro wurden dort eingesetzt. Die Veränderungen sind auch äußerlich erkennbar. Das Haus glänzt nun in Grüntönen und in Orange. „Weiterhin haben wir das Gebäude komplett neu gedämmt“, sagt Seehausens Bauamtsleiter Guido Mertens, der weiterhin den neu entstandenen barriere­freien Zugang zur Kita erwähnte. Auch im Innern hat sch einiges getan. Die kostengünstige LED-Beleuchtung hält nun Einzug im „Schwalbennest“. Größtenteils gingen die Sanierungsarbeiten in Krüden und Groß Garz störungsfrei über die Bühne, die größte Belastung für das Kita-Team und den Nachwuchs würde in Geestgottberg herrschen, wo noch fleißig gearbeitet wird.

Die Kita „Wirbelwind“ wird im Rahmen eines Demographieprojektes und mit Hilfe von Fördergeldern aufgepeppt. Dort werkeln die Unternehmen auch in der Einrichtung, ein Raum wird komplett neu ausgebaut. Verbandsgemeinde-Bürgermeister Rüdiger Kloth möchte sich bei den Erzieherinnen und den Eltern bedanken, dass sie die Einschränkungen geduldig ertragen.

Bei einer vierten Kita-Einrichtung steht die Sanierung noch bevor: Bei den „Deichbibern“ in Beuster. „Dort wird noch ausgeschrieben“, äußerte Guido Mertens. Heizung- und Sanitäranlagen sollen unter anderem neu eingebaut werden. Auch wenn Beuster auf den Startschuss der Arbeiten noch wartet, sieht Rüdiger Kloth die Verbandsgemeinde mit den Kitas – insgesamt ist die VG für zehn Tagesstätten verantwortlich – auf den richtigen Weg. „Wir sind im Sommer einen großen Schritt vorangekommen.“