Osterburg l Während die Fachleute einer Osterburger Firma das Gerüst für die weiterführenden Sanierungsarbeiten am Gebäude aufbauten, sind auch äußerlich bereits Ergebnisse sichtbar. Denn der Einbau der neuen Kunststoff-Fenster ist voll in Gange, soll in sehr bald schon abgeschlossen werden. Insgesamt erhält die Immobilie 35 neue Fenster, für deren Einbau ein thüringisches Unternehmen aus Jüchsen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) verantwortlich zeichnet.

„Im Anschluss erfolgt dann das Wärmedämm-Verbundsystem“, sagte Osterburgs Bauamtsleiter Matthias Köberle. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma sorgt somit für neuen Putz und Dämmung an der Außenfassade des Eckhauses, das schon einmal der Stadt als Notunterkunft für Bürger ohne Wohnraum diente. Auch die beiden Eingangsbereiche mit neuen Türen inklusive Sockel werden im Zuge des Vorhabens neu hergerichtet. „Wir werden das Gebäude so wiederherstellen, dass es als Obdachlosenunterkunft genutzt werden kann“, so Köberle. Nach den Arbeiten an der Fassade, die etwa vier Wochen dauern werden, soll es innen weitergehen. Ziel sei es, den Wohnraum im Erd- und Obergeschoss herzurichten. Die Stadt, die bereits im vorigen Jahr in ein neues Dach investierte, geht davon aus, dass diese Arbeiten im Spätsommer/Frühherbst abgeschlossen werden können.

Ein Obdachlosenheim in einem Wohncontainer, das zunächst im Gewerbegebiet am Bültgraben angedacht war, scheiterte aus Kostengründen. Die Kommune hätte 80.000 Euro investieren müssen, um die Auflagen zu erfüllen, die der Brandschutzbeauftragte des Landkreises stellte.