Bretsch l Ähnlich wie in der Tagesstätte Kossebau profitiert auch der Nachwuchs des Ortes, der Verstärkung aus Dewitz, Losse, Drüsedau, Stapel, Leppin, Höwisch, Arendsee und Dobbrun bekommt, von den Sponsoringmitteln, die über den Windpark Gagel fließen. Mit dem Geld ist jetzt auch „Am Räuberberg“ eine Ganztagsverpflegung (Frühstück, Mittag, Vesper) möglich, bei der wie in „Wichtelhausen“ großer Wert auf die Gesundheit gelegt wird. Mit dem Unterschied, dass für die derzeit 25 Kinder das Mittagessen nicht im Haus gekocht, sondern vom Sozialtherapeutischen Zentrum Gut Priemern bezogen wird. Frühstück und Vesper gestalten die Betreuerinnen um Einrichtungsleiterin Bianca Hefekerl in Eigenregie. Wobei der gemeinsame Start in den Tag nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die soziale Entwicklung der Kinder sehr nützlich ist.

Was für die Kindertagesstätte ohne Zweifel ein Alleinstellungsmerkmal ist, ist das Platzangebot für bis zu 60 Kinder. Die Räume, die einst vor allem vom Nachwuchs der Mitarbeiter des VEG Bretsch belegt waren, sind groß, hell und alle ebenerdig. Die Einrichtung ist in einem guten Zustand. Die Kommune investierte im Laufe der Jahre immer wieder in die Sanierung und Renovierung. Was jetzt wieder fällig wird. Denn in einem Gruppenraum löst sich der Fußboden unter dem Belag in Wohlgefallen auf. Da muss sich was tun, weiß auch Bürgermeister Bernd Prange, der im Verbandsgemeinderat Seehausen und als Vorsitzender des Bauausschusses beim Kita-Träger ein Wörtchen mitzureden hat.

Abgesehen davon, dass die Kinder gern gesehene Gäste im Gut Priemern sind und der Veranstaltungskalender der Einrichtung so voll ist wie in anderen Kitas ist, gibt es dank des Fördervereins einen Verkehrsgarten, in dem die Kinder früh auf die Tücken des Verkehrs vorbereitet werden und der zunehmend von anderen Tagesstätten genutzt wird.