Glasfaserausbau

Schnelles Internet: Zweckverband Altmark legt in der Einheitsgemeinde Osterburg los

Von Nico Maß
Bürgermeister Nico Schulz (links) und Geschäftsführer Andreas Kluge an der Zweckverband-Baustelle in Erxleben. Foto: Doreen Weingart

Erxleben/Düsedau

Gut neun Jahre nach seiner Gründung hinterlässt der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) in der Einheitsgemeinde Osterburg seine ersten Spuren. Bauleute bereiten in Erxleben das Aufstellen einer Hauptverteilungsstation vor. Dort haben sich Zweckverband-Geschäftsführer Andreas Kluge und Osterburgs Bürgermeister Nico Schulz (Freie Wähler) zur Besichtigung der Baugrube getroffen, teilte Stadtsprecherin Doreen Weingart mit.

Die in der Fachsprache auf Englisch als „Point of Presence“ (Pop) bezeichnete Verteilungsstation ist einer von zwei Technologiestandorten in der Einheitsgemeinde Osterburg, die im Zuge des jetzt in Angriff genommenen zweiten Bauabschnittes errichtet werden. Der zweite Hauptverteiler soll in Flessau seinen Platz finden.

Während der Zweckverband nach Angaben auf seiner Homepage noch nicht festgelegt hat, wann der Pop-„Verteilerkasten“ in Flessau aufgestellt wird, sollen Ende Mai/Anfang Juni nach der Einrichtung des Erxlebener Knotenpunktes Tiefbauarbeiten in Düsedau folgen. Von dort aus werde das Netz nordwärts in Richtung Osterburg erschlossen. Im Bauabschnitt Osterburg/Arneburg-Goldbeck sollen nach aktuellem Stand insgesamt 796 ländliche Glasfasernetzanschlüsse gebaut werden. Dabei lasse der Zweckverband die Glasfaser bis in die Häuser verlegen. So würde eine Bandbreite von mindestens 500 Mbit/s erreicht.

Wie Andreas Kluge äußerte, komme der Zweckverband seinem Ziel, die Altmark flächendeckend mit einem leistungsfähigen Glasfasernetz auszustatten, immer näher. „Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wird deutlich, wie wichtig die Glasfaserinfrastruktur für unsere ländliche Altmark ist“, machte Kluge deutlich.

Die Erschließung soll in vier Phasen erfolgen. Zuerst werden die Rohrverbände in und zwischen den Ortschaften verlegt. Anschließend sollen für die Anbindung der Hausanschlüsse vor den Häusern ein mal ein Meter große Baugruben geöffnet werden. Danach stehe das Einblasen der Glasfaserkabel vom Technologiestandort bis zum Kundenanschluss auf dem Plan, bevor in der letzten Phase die Netzbereiche an den Betreiber DNS:NET GmbH übergeben und die Anschlüsse aktiviert werden.

Nähere Informationen zu Anschlussmöglichkeiten oder Netzverfügbarkeit finden sich im Internet unter www.breitband-altmark.de