Seehausen l Nicht jeder Mensch hat das Glück, an Heilig Abend und Weihnachten zu Hause sein zu können, nicht jeder kann die kostbare Zeit mit seinen Lieben verbringen. Viele Menschen müssen arbeiten! LKW, Bus- oder Taxi-Fahrer, Kellner, Kassierer an der Tankstelle, Polizist, Feuerwehrmann oder Rettungssanitäter gehören zu Berufszweigen, ohne die auch an Feiertagen nichts geht. Genauso können auch die Beschäftigten des Seehäuser Agaplesion Diakonie-Krankenhauses nicht einfach zu Hause bleiben. Ärzte und Schwestern kümmern sich auch zum Fest der Liebe rührend um die Patienten. Für Letztere ist es trotzdem kein einfacher Umstand, an diesen Festtagen im Krankenbett zu liegen. In diesem Fall kommt zum Glück Cornelia Herrmann ins Spiel. „Einfach Freude verbreiten“, lautet seit jeher ihre Mission. Die frühere Gemeindepädagogin aus Groß Garz hat es sich bereits Anfang der 1980er Jahre zur Aufgabe gemacht, im hiesigen Krankenhaus verschiedene Weihnachtslieder zu singen und so Wärme zu verbreiten. Ein Herzensprojekt, dem seit langem auch viele Freiwillige folgen.

So waren auch in diesem Jahr am „heiligen Morgen“ um die 50 Sänger- und Sängerinnen aller Altersklassen zusammengekommen, um altbekannte Weihnachtslieder auf den Fluren der verschiedenen Stationen darzubieten. Einige Mitstreiter begleiten die Aktion schon seit vielen Jahren. „Gloria“, „Leise rieselt der Schnee“ oder „Oh, du Fröhliche“ waren etwa zu vernehmen und sorgten für einen Hauch von Weihnachten bei Patienten und Krankenhauspersonal gleichermaßen. Für die nötige Textsicherheit wurden Liedhefte ausgegeben. Christenlehrekinder verteilten zudem bunte Zettel und Schiffchen an die Kranken.

Auch dieses Mal fand die sehr rührende Aktion erneut großen Anklang und sorgte sogar für die ein- oder andere Freudenträne unter den Anwesenden.

Bilder

Lauftext