Osterburg l Die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Östliche Altmark aus Stendal und der gastgebende Verein zogen am Sonnabend auf dem Fuchsbau mit Vorführungen aus dem Ausbildungsprogramm die Blicke auf sich. Mitglieder des Staffelteams unter Leitung von Anett Fiedler zeigten von Eignungsübungen der Hunde für deren Aufnahme in das Team bis zum praktischen Auffinden vermisster Personen mittels Geruchsorientierung. Die Hundesportler demonstrierten unter anderem das Verhalten von Schutzhunden bei körperlichen Angriffen durch Übeltäter.

Währenddessen brutzelte unter Aufsicht von Kevin Bartsch und Sebastian Speckhardt ein Schwein am Drehspieß, das pünktlich zur Mittagszeit portionsweise zusammen mit Sauerkraut und Kartoffelsalat oder Brot den Besuchern angeboten werden konnte. „Gut gewürzt und nicht so streng“, lobte Jürgen Häfner vom Hundesportverein Tangermünder Elbbrücke die Zubereitung. Für den kleineren Hunger gab es Bratwurst, bei der auch der Osterburger Vereinsvorsitzende Silvio Rembde am Grill „Wendigkeit“ zeigte. Neben Kaffee zum Kuchen gab es andere Getränke, und den Kindern kam die Zuckerwatte sehr gelegen. Die Kleinen konnten sich mit Ausmalen von Bildvorlagen beschäftigen. Ein Osterburger Fachgeschäft für Tierbedarf hielt ein Angebot speziell für Hunde bereit; solche Artikel konnte man ebenfalls bei der Tombola gewinnen. Es war ein Programm für jedermann, moderiert von Enrico Lange, Ausbilder im Verein.

Die für das Rennen gemeldeten 35 Vierbeiner liefen in den Kategorien Welpe, Junghund, Senioren, Mini, Median und Maxi um den Fuchsbau-Cup über eine Distanz von 50 Metern. Die Zeit wurde bis auf die hundertstel Sekunde elektronisch gemessen. Laut Ausschreibung waren Hunde aller Rassen und Mixed, gleich ob Zugehörigkeit zu einem Verein oder nicht, für das Rennen zugelassen.

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Hunde aus allen Ecken Deutschlands

Dessen Ankündigung hatte über die Region hinaus Echo gefunden, und so waren neben Hunden aus Sachsen-Anhalt auch welche aus Hamburg, Niedersachsen, Thüringen, Brandenburg und anderen Bundesländern am Start. Fünf von sechs Hunden der Rettungsstaffel liefen ebenfalls mit um die Wette.

Die Rennleitung hatte Jule Eisenhuth übernommen, die im Osterburger Verein die Hunde der jüngsten Mitglieder trainiert. In jeder Kategorie wurden für die jeweils drei Spitzenreiter Pokale vergeben. Darüberhinaus gab es für den schnellsten Hund des Rennens einen Wanderpokal, den im Vorjahr der Belgische Schäferhund Patchvon Jule Eisenhuth erobert hatte. In diesem Jahr ging er an die Boxerhündin Jay Jay von Sarah Danker (HSV Osterburg/3,48 Sekunden).

Silvio Rembde ließ abschließend durchblicken, dass man erwäge, das Sommerfest 2018 früher durchzuführen. Darüber werde man im Vorstand beraten und das Ergebnis der Jahreshauptversammlung zur Entscheidung vortragen.