Bretsch l Großes Aufatmen bei der Beurteilung der Anträge auf Zuschüsse dürfte es bei den Mitgliedern des Reit- und Sportvereins Bretsch gegeben haben. Die Pferdefreunde um ihren Vorsitzenden Steffen Jüstel wollen in diesem Jahr den dritten Sanierungsabschnitt für das in die Jahre gekommene Richterhäuschen auf dem Tierschaugelände in Priemern in Angriff nehmen.

Den Platz des Sozialtherapeutischen Zentrums Gut Priemern dürfen sie seit Jahren nutzen, das zweigeschossige Häuschen ist sozusagen logistisches Zentrum bei den meist gut besuchten Wettkämpfen für Reiter sowie Fahrer und bei Trainingstagen. Nachdem Dach und Innenleben des Baus schon in Eigenregie des Vereins erneuert wurden, soll jetzt die markante Holzfassade, die noch aus den 1970er Jahren stammt, folgen. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag auf gut 4000 Euro ohne zu zögern zu. Der Verein beteiligt sich mit 500 Euro an den Kosten und kann jetzt in die Feinplanung für das Projekt gehen.

Ein positives Signal gab es auch für die gemeinsame Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehren Düsedau und Losse. Der Nachwuchs und die Betreuer sollen unter anderem einheitlich mit neuen Sweatshirts und Mützen ausgestattet werden. Die genaue Zuschusssumme wird sich nach den endgültigen Kosten richten. Und nachdem der Brandbekämpfernachwuchs von der „Höhe“ 2019 Eintrittskarten für das Waldbad Seehausen gesponsert bekam, steht für die in Losse/Drüsedau und Lückstedt organisierten Blauröcke in diesem Jahr eine bezuschusste Fahrt in den Heide- oder Hansapark auf der Agenda.

Mit 1000 Euro soll nach dem Willen des Rates das Dorffest Kossebau bezuschusst werden. Der Feuerwehrförderverein will das Mai-Spektakel mal etwas größer als sonst aufziehen, weil der neue Spielplatz übergeben werden und das Volleyballturnier zum zehnten Mal stattfinden soll. Bei den beiden letzteren Plänen gilt es indes abzuwarten, ob am Ende nicht das Coronavirus zumindest vorläufig einen Strich durch die Rechnung macht.

Bei den Feiern zum Jahresausklang, die die Gemeinde traditionell für die Senioren sowie die haupt- und ehrenamtlichen Aktivposten auf der „Höhe“ organisiert, spielt das Thema hoffentlich dann keine Rolle mehr. Auch diese Anträge gingen einstimmig durch.