Osterburg l Im aktuellen Stadtrat mit 13 Mandatsträgern vertreten, will die CDU am 26. Mai die Führungsposition unter den Fraktionen verteidigen. Am Dienstagabend stellte der Ortsverband seine Kandidaten für die Stadtratswahl auf. 18 Frauen und Männer bewerben sich um die nur noch 20 Ratsplätze. Nicht mehr dabei sind Fred Stoller, Hansjoachim Henning und Wilhelm Rehhagen, die drei Noch-Stadträte haben auf eine erneute Kandidatur für den Stadtrat verzichtet.

Für das Ausformulieren ihres Wahlprogramms geben sich die Christdemokraten noch etwas Zeit, trotzdem rissen Ortsverbandschef Matthias Köberle und der Fraktionsvorsitzende Michael Handtke schon grundlegende Vorstellungen an. So will man lokale Wirtschaft, Landwirtschaft und Vereine unterstützen. Ähnlich wie an der Flessauer Grundschule soll auch in Osterburg eine Schulküche eingerichtet werden. Die Sanierung der Spielplätze sei fortzusetzen und der Umbau des Verwaltungsgebäudes zum neuen Hort zu verwirklichen. Ebenso schreibt sich die CDU die Umsetzung eines Anbaus an die Lindensporthalle auf die Fahnen. Auch die Einrichtung eines Bürgercenters (in Verbindung mit der Stadtinfo) im Rathaus sowie eine Videoüberwachung von Hotspots (Busbahnhof, Hilliges-Platz) wird gefordert.

Der Ausbau des Radwegenetzes, die Einrichtung einer öffentlichen Toilette auf dem Osterburger Marktplatz sowie der Erhalt der Dorfgemeinschaftshäuser und Investitionen in diese Begegungsstätten sind weitere Stichpunkte im Wahlprogramm-Entwurf. Nicht zuletzt haben die Christdemokraten die Umwelt im Blick. Dort reicht die Palette vom Anlegen von Blühwiesen bis zur Absicht, bei stadteigenen Veranstaltungen und Festen kein Einweggeschirr zu verwenden.